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Google-Bewertungen für die Zahnarztpraxis: mehr bekommen, richtig antworten, was verboten ist

Daniel Walter

Daniel Walter · Ihr fester Ansprechpartner, DoktorLeads

13. August 2026 · 13 min Lesezeit

Kreidezeichnung von fünf Sternen, der fünfte ist grün gefüllt, darunter eine Sprechblase und ein Stift

Google-Bewertungen entscheiden für eine Zahnarztpraxis über zwei Dinge zugleich: über den Platz in der Google-Karte und über die Wahl des Patienten zwischen drei Praxen, die dort nebeneinander stehen. Eine Praxis, die regelmäßig neue Bewertungen bekommt und jede beantwortet, gewinnt an beiden Stellen.

Das Thema ist für viele Praxisinhaber unangenehm, weil es nach Bitten klingt und weil eine schlechte Bewertung öffentlich stehen bleibt. Beides lässt sich sachlich lösen. Dieser Artikel zeigt, wie eine Praxis Bewertungen sammelt, ohne Regeln zu brechen, wie sie auf Lob, mittlere Bewertungen und Kritik antwortet, ohne die Schweigepflicht zu verletzen, was bei falschen oder beleidigenden Bewertungen tatsächlich geht, und was Google aus den Bewertungen für die Karte liest. Am Ende steht eine kurze Vorlage für Patienten, die eine gute Bewertung schreiben wollen und nicht wissen, wie.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei jeder Suche mit Ortsbezug zeigt Google die Karte mit drei Praxen. Zahl, Aktualität und Beantwortung der Bewertungen gehören zu den Faktoren, die diese drei bestimmen.
  • Sammeln ist erlaubt: nach der Behandlung persönlich bitten, Karte mit QR-Code, Nachricht mit Einwilligung. Verboten sind gekaufte, gefälschte und gefilterte Bewertungen sowie Gegenleistungen.
  • Jede Bewertung wird beantwortet, auch die guten. In der Antwort gilt die Schweigepflicht: keine Bestätigung, dass jemand Patient war, keine Behandlungsdetails, auch nicht zur Verteidigung.
  • Kritische Bewertungen bekommen eine ruhige Antwort in drei Sätzen: danken, ernst nehmen, Gespräch anbieten. Nie diskutieren, nie rechtfertigen.
  • Falsche oder beleidigende Bewertungen lassen sich bei Google melden; Bewertungen von Menschen, die nie Patient waren, können auf dem Rechtsweg entfernt werden. Das dauert und gelingt nicht immer.
  • Die Zahl, die zählt: neue Bewertungen pro Monat. Eine Praxis, die jeden Monat einige neue bekommt, steht in der Karte vor einer Praxis mit vielen alten.

Warum Bewertungen über den Platz in der Karte entscheiden

Bewertungen sind für Google ein Signal für die Karte und für Patienten die Entscheidung zwischen drei Praxen, die auf den ersten Blick gleich aussehen.

Google zeigt bei "Zahnarzt Spandau" oder "Implantat Zahnarzt Berlin" zuerst die Karte mit drei Praxen. Welche drei, entscheidet Google nach Relevanz, Entfernung und Bekanntheit, und in die Bekanntheit fließen Bewertungen ein: wie viele, wie aktuell, wie gut, und ob die Praxis antwortet. Zwei Praxen im selben Stadtteil mit derselben Kategorie unterscheiden sich für Google oft nur an dieser Stelle.

Für den Patienten sind die drei Praxen in der Karte zunächst gleich: Name, Sterne, Öffnungszeit, Anruf-Knopf. Er tippt auf die Praxis mit mehr Sternen, mehr Bewertungen oder einer jüngeren Bewertung. Und er liest die neueste Bewertung und die Antwort der Praxis darauf. Eine Praxis, die auf eine Kritik ruhig antwortet, zeigt ihm mehr als zehn Fünf-Sterne-Bewertungen ohne Text.

Die Zahl, die eine Praxis deshalb im Blick behalten sollte, ist nicht der Durchschnitt, es sind die neuen Bewertungen pro Monat. Eine Praxis mit 4,8 Sternen aus 300 Bewertungen, die letzte vor acht Monaten, verliert gegen eine Praxis mit 4,7 aus 120, die jede Woche eine neue bekommt. Wie das mit den anderen Stellen zusammenhängt, an denen Google eine Praxis liest, steht im Artikel Als Zahnarzt bei Google gefunden werden.

Mehr Bewertungen bekommen, ohne Regeln zu brechen

Eine Praxis bekommt mehr Bewertungen, indem sie zufriedene Patienten zum richtigen Zeitpunkt sachlich darum bittet und den Weg zur Bewertung auf einen Tipp verkürzt.

Der richtige Zeitpunkt ist das Ende eines Termins, der gut gelaufen ist: nach der Prophylaxe, nach der Eingliederung des Zahnersatzes, nach dem Kontrolltermin ohne Befund. In diesem Moment ist der Patient zufrieden und hat zwei Minuten. Drei Wege, die in der Praxis funktionieren:

  • Die persönliche Bitte. Die Behandlerin oder die Mitarbeiterin am Empfang sagt einen Satz: "Wenn Sie zufrieden waren, freuen wir uns über eine Bewertung bei Google, das hilft anderen Patienten bei der Suche." Ohne Druck, ohne Wiederholung.

  • Die Karte mit QR-Code. Eine kleine Karte am Empfang oder in der Hand des Patienten, der QR-Code führt direkt zum Bewertungsformular des Google-Profils. Der Weg ist ein Tipp, nicht fünf.

  • Die Nachricht danach. Eine E-Mail oder SMS am Abend nach dem Termin mit dem Link, sofern der Patient der Kontaktaufnahme zugestimmt hat. Das ist der Weg mit der höchsten Quote, und der, der die meiste Sorgfalt beim Datenschutz braucht.

Was nicht erlaubt ist, und zwar sowohl nach Googles Regeln als auch nach Wettbewerbs- und Berufsrecht: Bewertungen kaufen, Bewertungen von Mitarbeitern, Familie oder Agenturen, Gegenleistungen für Bewertungen (Gutschein, Rabatt, Verlosung), und Filter, die nur zufriedene Patienten zu Google leiten und unzufriedene in ein internes Formular. Dieses "Bewertungs-Gating" gilt als irreführend und wird von Google erkannt. Was das Berufsrecht insgesamt zur Werbung sagt, steht im Artikel Werbung für Zahnärzte.

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Auf Bewertungen antworten: die Schweigepflicht gilt auch hier

Jede Bewertung wird beantwortet, und in jeder Antwort gilt die Schweigepflicht: Die Praxis bestätigt nicht, dass jemand Patient war, und nennt keine Behandlungsdetails, auch nicht, um sich zu verteidigen.

Das ist der Punkt, an dem Praxen am häufigsten Fehler machen, meist aus verständlichem Ärger. Eine Bewertung behauptet, die Praxis habe eine Wurzelbehandlung verpfuscht. Die Praxis antwortet, der Patient sei dreimal nicht zum Termin erschienen und habe die Nachsorge verweigert. Damit hat sie öffentlich bestätigt, dass die Person Patient war, und Behandlungsdetails genannt. Das ist eine Verletzung der Schweigepflicht, unabhängig davon, ob die Kritik berechtigt war.

Die Regel für jede Antwort: Sie ist an alle Leser gerichtet, nicht an den Bewerter. Sie bestätigt nichts, sie erklärt keine Behandlung, sie diskutiert nicht. Sie dankt, nimmt ernst und bietet den direkten Weg an. Das klingt nach wenig, und genau diese Ruhe ist das, was ein Leser mit Zahnschmerzen sehen will.

Drei Antwortvorlagen: Lob, mittlere Bewertung, Kritik Drei Karten nebeneinander mit je einer Antwortvorlage. Lob: danken, einen Punkt aufgreifen, willkommen heißen. Mittlere Bewertung: danken, Punkt ernst nehmen, Gespräch anbieten. Kritik: danken, ernst nehmen, Gespräch anbieten, keine Details. Die Kritik-Karte ist mint markiert. Unten die Regel: nie bestätigen, dass jemand Patient war. Drei Antworten, eine Regel Antwortvorlagen für Lob, mittlere Bewertung und Kritik. Die Schweigepflicht gilt in jeder. Lob (5 Sterne)Mittel (3 bis 4 Sterne)Kritik (1 bis 2 Sterne) "Vielen Dank für IhreRückmeldung. Es freut uns,dass Sie sich bei uns gutaufgehoben gefühlt haben.Wir geben das gern an dasTeam weiter und freuen unsauf Ihren nächsten Besuch." "Vielen Dank, dass Sie sichdie Zeit genommen haben.Den Punkt, den Sie ansprechen,nehmen wir ernst. Wenn Siemögen, rufen Sie uns an oderschreiben Sie uns, dannschauen wir gemeinsam darauf." "Vielen Dank für IhreRückmeldung. Wir nehmendas ernst. Da wir öffentlichkeine Einzelheiten besprechenkönnen, melden Sie sich bittedirekt bei uns, wir hörenIhnen gern zu." Einen Punkt aufgreifen, wenndie Bewertung einen nennt.Keine Behandlung wiederholen. Nicht erklären, warum es sowar. Nur den Weg zumGespräch öffnen. Nie bestätigen, dass die PersonPatient war. Nie rechtfertigen.Nie diskutieren. Drei Sätze. Die eine Regel: Die Antwort ist an alle Leser gerichtet, nicht an den Bewerter. Einordnung aus der Praxis, keine Rechtsberatung. Bei Unsicherheit berät die Landeszahnärztekammer.

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Auf Lob antworten. Kurz, persönlich, ohne Floskel. Wenn die Bewertung einen Punkt nennt (die freundliche Assistentin, die schnelle Terminvergabe), wird dieser Punkt aufgegriffen. Was nicht hineingehört: eine Wiederholung der Behandlung ("Schön, dass die Implantate gut sitzen"). Das ist ein Behandlungsdetail.

Auf mittlere Bewertungen antworten. Drei oder vier Sterne mit einem konkreten Punkt sind die wertvollsten Bewertungen, weil sie glaubwürdig sind und der Praxis etwas sagen. Die Antwort dankt, nimmt den Punkt ernst und öffnet den Weg zum Gespräch. Sie erklärt nicht, warum die Wartezeit so lang war.

Auf Kritik antworten. Drei Sätze, ruhig, ohne Details. Danken, ernst nehmen, Gespräch anbieten. Und dann nichts mehr, auch wenn der Bewerter nachlegt. Jede weitere öffentliche Runde verliert die Praxis, egal wer recht hat.

Antworten innerhalb von wenigen Tagen. Eine Antwort nach drei Monaten sagt dem Leser, dass die Praxis ihr Profil nicht liest.

Falsche, beleidigende oder fremde Bewertungen: was geht

Bewertungen, die gegen Googles Richtlinien verstoßen, lassen sich melden, und Bewertungen von Personen, die nie Patient waren, lassen sich in vielen Fällen auf dem Rechtsweg entfernen. Beides braucht Geduld, und beides gelingt nicht immer.

Der Weg über Google. Im Unternehmensprofil lässt sich jede Bewertung melden. Google entfernt in der Regel, was klar gegen die Richtlinien verstößt: Beleidigungen, Werbung, Bewertungen ohne Bezug zur Praxis, offensichtliche Fälschungen. Eine harte, aber sachliche Kritik entfernt Google nicht, auch wenn sie unberechtigt ist. Die Prüfung dauert Tage bis Wochen.

Der Weg über das Recht. Wer bewertet, ohne je Patient gewesen zu sein, verbreitet in der Regel eine unwahre Tatsachenbehauptung. Google ist nach der Rechtsprechung verpflichtet, bei einer begründeten Beanstandung zu prüfen und den Bewerter zur Stellungnahme aufzufordern; meldet der sich nicht, wird die Bewertung meist gelöscht. Dafür schreibt die Praxis oder ihr Anwalt an Google mit der Erklärung, dass die Person nicht in der Patientenkartei steht. Auch hier gilt die Schweigepflicht: Die Praxis darf sagen, dass sie niemanden mit diesem Namen kennt, sie darf keine Kartei offenlegen.

Was nicht geht. Negative Bewertungen mit gekauften positiven "verdünnen". Den Bewerter öffentlich als Lügner bezeichnen. Mit einer Gegenbewertung antworten. Alle drei Wege machen es schlimmer, und die ersten beiden sind rechtlich riskant.

Der ehrliche Rat: Eine einzelne kritische Bewertung unter vielen guten schadet einer Praxis nicht, im Gegenteil, sie macht das Profil glaubwürdig. Was schadet, ist eine unbeantwortete Kritik ganz oben, weil die Praxis seit Monaten keine neue Bewertung bekommen hat. Die beste Antwort auf eine schlechte Bewertung sind zehn neue gute.

Bewertungen auf der Website und in der Werbung nutzen

Google-Bewertungen dürfen auf der Website eingebunden und einzeln zitiert werden, solange sie echt sind und keinen Behandlungserfolg als Regelfall darstellen.

Die Einbindung des Bewertungs-Widgets mit Durchschnitt und Zahl ist unproblematisch, wenn die Zahlen stimmen. Einzelne Bewertungen als Zitat auf der Behandlungsseite sind zulässig, wenn der Patient zugestimmt hat und das Zitat keine Erfolgsaussage der Praxis wird: "Ich habe mich gut aufgehoben gefühlt" geht, "Nach dem Implantat war ich sofort schmerzfrei" wird als Werbeaussage zum Heilversprechen. Der Unterschied ist die Einbettung, und er ist im Heilmittelwerbegesetz angelegt.

Für die Sichtbarkeit zählt noch etwas anderes: Die Behandlungsseite, auf der die Bewertungen stehen, ist die Seite, die Google in der Liste und die KI in der Antwort zeigt. Bewertungen sind dort Vertrauen an der Stelle, an der der Patient entscheidet. Wie eine solche Seite aufgebaut ist, steht unter Webdesign für Zahnärzte.

Für Patienten: wie man eine gute Bewertung schreibt

Eine gute Bewertung für eine Zahnarztpraxis beschreibt in drei bis fünf Sätzen, was der Patient erlebt hat, und hilft damit anderen bei der Suche; sie muss keinen Behandlungserfolg bescheinigen.

Viele Patienten wollen eine Bewertung schreiben und wissen nicht, was. Drei Fragen als Gerüst: Warum waren Sie da (Kontrolle, Zahnreinigung, eine bestimmte Behandlung)? Was ist Ihnen aufgefallen (Empfang, Erklärung, Wartezeit, Räume)? Würden Sie wiederkommen und warum? Eine Bewertung wie "Ich war zur Zahnreinigung, der Termin war pünktlich, mir wurde alles erklärt, und ich komme gern wieder" ist für andere Patienten mehr wert als "Super Praxis, fünf Sterne".

Was nicht hineingehört: Namen anderer Patienten, Fotos aus dem Behandlungszimmer mit anderen Personen, Behauptungen über Behandlungsfehler, die man nicht belegen kann. Letzteres kann für den Bewerter rechtliche Folgen haben.

Die Zahlen, die eine Praxis monatlich ansehen sollte

Drei Zahlen zeigen einer Praxis, ob ihre Bewertungen arbeiten: neue Bewertungen pro Monat, Anteil der beantworteten Bewertungen und Anrufe aus dem Google-Profil.

Die erste Zahl ist die wichtigste, weil Google Aktualität belohnt und Patienten die jüngste Bewertung lesen. Zwei bis vier neue Bewertungen im Monat sind für eine Einzelpraxis ein realistischer Rhythmus, wenn der Ablauf steht. Die zweite Zahl sollte bei hundert Prozent liegen; jede unbeantwortete Bewertung ist eine verpasste Antwort an alle Leser. Die dritte Zahl steht in den Leistungsdaten des Unternehmensprofils und zeigt, ob mehr Bewertungen zu mehr Anrufen aus der Karte führen. In der Regel tun sie das, mit einigen Wochen Verzögerung.

Alle drei Zahlen gehören ins Cockpit, neben Anfragen pro Behandlung und Kosten pro Anfrage. Wie das Google-Profil insgesamt aufgebaut wird, damit die Bewertungen ihre Wirkung entfalten, wird im Artikel über das Google-Unternehmensprofil folgen. Was Sichtbarkeit bei Google insgesamt umfasst, steht auf der Seite SEO für Zahnärzte.

Wie wir bei DoktorLeads mit Bewertungen arbeiten

Bei uns gehören Bewertungen zum Schritt "Auffindbarkeit in Karte, Suche und KI", und die Arbeit teilt sich zwischen Praxis und uns auf.

Die Praxis bittet, weil nur sie im Moment der Zufriedenheit beim Patienten ist. Wir liefern den Ablauf dafür: die Karte mit QR-Code, den Satz für den Empfang, die Nachricht nach dem Termin mit dem richtigen Datenschutz-Hinweis. Wir beobachten das Profil, damit keine Bewertung länger als wenige Tage unbeantwortet bleibt, und stimmen die Antwort auf Kritik mit der Praxis ab, bevor sie veröffentlicht wird. Und wir zählen: neue Bewertungen, Antwortquote, Anrufe aus dem Profil, im Cockpit neben den anderen Zahlen.

Was wir nicht tun: Bewertungen schreiben, kaufen oder filtern. Das wäre für die Praxis riskant und für uns unseriös. Was wir insgesamt tun, steht auf der Seite Zahnarzt-Marketing.

Jameda, Doctolib und andere Portale: Bewertungen außerhalb von Google

Bewertungen auf Jameda, Doctolib und anderen Portalen erreichen Patienten, die dort statt bei Google suchen, und sie zählen bei Google als Erwähnungen der Praxis; die Regeln sind dieselben wie bei Google-Bewertungen.

Google ist für die meisten Patienten der erste Weg, aber nicht der einzige. Wer über Doctolib einen Termin bucht, liest die Bewertungen dort. Wer bei Jameda sucht, vergleicht Praxen dort. Und Google selbst wertet, ob eine Praxis auf mehreren Plattformen mit übereinstimmenden Angaben und Bewertungen auftaucht; das gehört zur Bekanntheit, die den Platz in der Karte mitbestimmt.

Für die Praxis heißt das: Die Portale, auf denen sie eingetragen ist, werden mit denselben Angaben wie das Google-Profil gepflegt (Name, Adresse, Telefon, Leistungen), und Bewertungen dort werden nach derselben Regel beantwortet, mit der Schweigepflicht in jeder Antwort. Wer bei einem Portal einen Vertrag hat, prüft, welche Antwort- und Melde-Funktionen enthalten sind. Wer keinen hat, prüft mindestens einmal im Quartal, was dort über die Praxis steht.

Die Priorität bleibt klar: Google zuerst, weil dort die Karte entsteht. Doctolib als Zweites, wenn die Praxis dort Termine anbietet. Die anderen Portale als Pflege, nicht als Baustelle. Ein Patient, der auf drei Plattformen dieselbe Praxis mit derselben Sorgfalt sieht, hat drei Gründe, anzurufen.

Häufige Fragen

Darf eine Zahnarztpraxis Patienten um eine Google-Bewertung bitten?

Ja. Die persönliche Bitte nach dem Termin, eine Karte mit QR-Code und eine Nachricht mit Einwilligung sind erlaubt. Nicht erlaubt sind Gegenleistungen, gekaufte oder gefälschte Bewertungen und Filter, die unzufriedene Patienten von Google fernhalten.

Wie antwortet eine Praxis auf eine schlechte Google-Bewertung?

In drei ruhigen Sätzen: danken, ernst nehmen, das direkte Gespräch anbieten. Keine Behandlungsdetails, keine Bestätigung, dass die Person Patient war, keine Rechtfertigung, keine Diskussion. Die Antwort richtet sich an alle Leser, nicht an den Bewerter.

Kann eine Zahnarztpraxis eine Google-Bewertung löschen lassen?

Bewertungen, die gegen Googles Richtlinien verstoßen (Beleidigung, Werbung, ohne Bezug), lassen sich im Profil melden. Bewertungen von Personen, die nie Patient waren, lassen sich über eine begründete Beanstandung bei Google und notfalls auf dem Rechtsweg oft entfernen. Sachliche Kritik bleibt in der Regel stehen.

Wie schreibe ich eine gute Bewertung für einen Zahnarzt?

Drei bis fünf Sätze zu drei Fragen: Warum waren Sie da, was ist Ihnen aufgefallen, würden Sie wiederkommen. Konkret und ehrlich, ohne Namen anderer Patienten und ohne Behauptungen, die Sie nicht belegen können.

Wie viele Google-Bewertungen braucht eine Zahnarztpraxis?

Es gibt keine feste Zahl. Wichtiger als die Gesamtzahl ist der Rhythmus: regelmäßig neue Bewertungen, jede beantwortet. Eine Praxis mit weniger, aber aktuellen und beantworteten Bewertungen steht in der Karte oft vor einer Praxis mit vielen alten.

Beeinflussen Google-Bewertungen das Ranking einer Praxis?

Ja, sie gehören zu den Faktoren, nach denen Google die drei Praxen in der Karte auswählt: Zahl, Aktualität, Bewertung und ob die Praxis antwortet. Dazu kommen Kategorie, Entfernung und die Konsistenz der Angaben auf allen Plattformen.

Fazit

Google-Bewertungen entscheiden mit über den Platz in der Karte und über die Wahl des Patienten zwischen drei Praxen. Eine Praxis sammelt sie sachlich nach dem Termin, beantwortet jede innerhalb weniger Tage und hält in jeder Antwort die Schweigepflicht ein: nichts bestätigen, nichts erklären, nicht diskutieren. Falsche Bewertungen lassen sich melden und in vielen Fällen entfernen, sachliche Kritik bleibt und ist mit einer ruhigen Antwort keine Gefahr. Die Zahl, die zählt, sind die neuen Bewertungen pro Monat.

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Dieser Artikel ist eine Einordnung aus der Praxis und ersetzt keine Rechtsberatung.

Daniel Walter

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Ihr fester Ansprechpartner, DoktorLeads

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