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Google-Unternehmensprofil für Zahnärzte: so kommt die Praxis in die Karte

David Fiegel

David Fiegel · Gründer DoktorLeads

14. August 2026 · 12 min Lesezeit

Kreidezeichnung einer Kartennadel auf Straßen, daran eine grün gefüllte Profilkarte mit Sternen

Das Google-Unternehmensprofil ist der Eintrag, mit dem eine Zahnarztpraxis in der Google-Karte und bei Google Maps erscheint, und es ist das einzige Werkzeug, das kostenlos, in einem Nachmittag und ohne Website die Sichtbarkeit einer Praxis verändert.

Fast jede Praxis hat ein Profil, weil Google es bei der Eröffnung automatisch anlegt oder ein Vorgänger es einmal eingerichtet hat. Fast kein Profil ist gepflegt. Die Hauptkategorie stimmt halb, die Leistungen fehlen, die Fotos sind von der Eröffnung, die Öffnungszeiten vom letzten Jahr, und die Bewertungen bleiben unbeantwortet. Dieser Artikel geht das Profil Feld für Feld durch, in der Reihenfolge, die für eine Zahnarztpraxis zählt, und zeigt am Ende, wie die Praxis in den Leistungsdaten sieht, was das Profil bringt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei "Zahnarzt Spandau" zeigt Google zuerst die Karte mit drei Praxen. Welche drei, entscheidet Google nach Relevanz, Entfernung und Bekanntheit, und alles außer der Entfernung steuert das Profil.
  • Die Hauptkategorie ist "Zahnarzt". Nebenkategorien wie "Implantologe", "Kieferorthopäde" oder "Zahnarzt für Kinder" nur, wenn sie zutreffen. Eine falsche Hauptkategorie ist der häufigste Grund, in der Karte zu fehlen.
  • Leistungen werden einzeln eingetragen: Implantate, Aligner, Prophylaxe, Zahnersatz. Google zeigt die Praxis dann auch für Behandlungssuchen in der Karte.
  • Zehn eigene, aktuelle Fotos, gepflegte Öffnungszeiten mit Feiertagen, beantwortete Bewertungen und ein Terminlink: das ist ein Nachmittag Arbeit.
  • Name, Adresse und Telefon müssen auf Website, Profil, Doctolib, Jameda und in Branchenbüchern identisch sein, bis zur Schreibweise. Abweichungen kosten Vertrauen bei Google.
  • Gemessen wird in den Leistungsdaten des Profils: Anzeigen in Karte und Suche, Anrufe, Routenanfragen, Website-Klicks. Anrufe pro Monat sind die Zahl, die zählt.

Was das Google-Unternehmensprofil ist und was es kostet

Das Google-Unternehmensprofil (früher Google My Business) ist der kostenlose Eintrag einer Praxis bei Google, der in der Karte, bei Google Maps und rechts neben der Suche nach dem Praxisnamen erscheint. Es kostet nichts, außer Zeit.

Das Profil gehört Google, die Praxis verwaltet es. Wer es noch nicht beansprucht hat, sucht bei Google nach dem Praxisnamen, klickt auf "Inhaber dieses Unternehmens?" und bestätigt die Inhaberschaft per Post, Telefon oder Video. Danach lassen sich alle Felder bearbeiten: Kategorie, Leistungen, Fotos, Öffnungszeiten, Beschreibung, Terminlink, Beiträge, Antworten auf Bewertungen.

Die Frage nach den Kosten kommt bei Google so oft, dass sie unter der Suche steht: Das Profil ist kostenlos, und niemand muss dafür ein Google-Ads-Konto haben. Anrufe, die aus dem Profil kommen, kosten keinen Cent. Das ist der Grund, warum das Profil bei uns vor jeder Anzeige kommt.

Warum die Karte die lokale Suche gewinnt

Bei jeder Suche mit Ortsbezug zeigt Google zuerst die Karte mit drei Praxen, und diese drei bekommen den größten Teil der Anrufe, oft ohne dass der Patient je eine Website öffnet.

Die Karte zeigt Name, Sterne, Zahl der Bewertungen, Öffnungszeit, Entfernung und einen Anruf-Knopf. Für einen Patienten mit Zahnschmerzen reicht das. Er ruft die Praxis an, die offen ist, gut bewertet ist und in der Nähe liegt. Die Website sieht er erst, wenn er vergleichen will oder eine bestimmte Behandlung sucht.

Google wählt die drei Praxen nach drei Kriterien: Relevanz (passt Kategorie und Leistung zur Suche), Entfernung (wie nah zum Suchenden) und Bekanntheit (Bewertungen, Erwähnungen, Konsistenz der Angaben). Die Entfernung steuert die Praxis nicht. Relevanz und Bekanntheit steuert sie fast vollständig über das Profil. Deshalb ist das Profil der Kanal mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung, den es für eine Praxis gibt. Wo die Karte in der gesamten Sichtbarkeit steht, zeigt der Artikel Als Zahnarzt bei Google gefunden werden.

Praxis-Check

Wie sichtbar ist Ihre Praxis heute? In 2 Minuten sehen Sie, wo Ihre Praxis bei Google steht, welche Behandlungen in Ihrem Bezirk gesucht werden und was als Erstes zu tun ist.

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Das Profil Feld für Feld

Ein Google-Unternehmensprofil für eine Zahnarztpraxis wird in acht Feldern gepflegt, und die Reihenfolge entspricht der Wirkung: Kategorie, Leistungen, Angaben, Öffnungszeiten, Fotos, Bewertungen, Terminlink, Beiträge.

Das Google-Unternehmensprofil einer Zahnarztpraxis, Feld für Feld Links eine Profilkarte mit den Feldern Name, Kategorie, Sterne, Öffnungszeit, Fotos, Leistungen, Terminlink. Rechts acht nummerierte Zeilen mit dem Feld und dem Ziel. Die Felder Hauptkategorie und Leistungen sind mint markiert. Acht Felder, ein Nachmittag Was im Profil einer Zahnarztpraxis gepflegt wird, in der Reihenfolge der Wirkung Fotos: Team, Räume, Eingang Zahnarztpraxis am Markt Zahnarzt ★★★★★ Bewertungen · jede beantwortet Geöffnet · schließt 18:00 LEISTUNGENImplantate · Aligner · Prophylaxe · Zahnersatz Termin buchen Anrufen 1 · Hauptkategorie "Zahnarzt", Nebenkategorien nur bei Bedarf 2 · Leistungen einzeln: Implantate, Aligner, Prophylaxe, Zahnersatz 3 · Name, Adresse, Telefon exakt wie auf der Website 4 · Öffnungszeiten mit Feiertagen und Urlaub 5 · Zehn eigene Fotos, jedes Quartal neue 6 · Bewertungen: regelmäßig neue, jede beantwortet 7 · Terminlink zur Online-Buchung 8 · Beiträge: einmal im Monat eine Neuigkeit Mint: die zwei Felder, die über Relevanz entscheiden. Die Karte ist ein schematisches Beispiel.

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1. Die Kategorie. Die Hauptkategorie lautet "Zahnarzt". Nicht "Zahnklinik", nicht "Arzt", nicht "Gesundheitszentrum". Nebenkategorien werden nur gesetzt, wenn sie zutreffen: "Implantologe", "Kieferorthopäde", "Zahnarzt für Kinder", "Oralchirurg". Eine falsche Hauptkategorie ist der häufigste Grund, warum eine Praxis in der Karte fehlt, und die schnellste Korrektur.

2. Die Leistungen. Google bietet im Profil ein Feld, in dem einzelne Leistungen eingetragen werden. Wer dort "Implantate", "Aligner", "Professionelle Zahnreinigung" und "Zahnersatz" einträgt, jeweils mit ein bis zwei Sätzen Beschreibung, sagt Google, für welche Behandlungssuchen die Praxis in der Karte auftauchen soll. Das ist die Stelle, die die meisten Praxen leer lassen und die den größten Unterschied macht.

3. Die Angaben. Name, Adresse und Telefonnummer exakt so wie auf der Website, bei Doctolib, bei Jameda und in Branchenbüchern. Nicht "Zahnarztpraxis Dr. Müller" hier und "Praxis Müller" dort. Nicht "Str." hier und "Straße" dort. Google gleicht die Angaben ab, und jede Abweichung kostet Vertrauen. Der Praxisname im Profil ist der echte Name, keine Suchbegriffe ("Zahnarzt Spandau Implantate Müller"); das verstößt gegen die Richtlinien und kann zur Sperrung führen.

4. Die Öffnungszeiten. Gepflegt, mit Feiertagen und Praxisurlaub als Sonderöffnungszeiten. Ein Patient, der laut Profil zu einer offenen Praxis fährt und vor verschlossener Tür steht, schreibt die nächste Bewertung.

5. Die Fotos. Mindestens zehn eigene Fotos: Eingang von der Straße (damit der Patient die Praxis findet), Empfang, Wartebereich, zwei Behandlungszimmer, Team, Behandler einzeln. Keine Stockfotos, die erkennt Google und der Patient. Jedes Quartal ein paar neue, weil Google Aktualität belohnt. Ein Logo als Profilbild, ein Foto des Eingangs als Titelbild.

6. Die Bewertungen. Regelmäßig neue, jede beantwortet, ohne Behandlungsdetails in der Antwort. Wie das im Einzelnen geht, steht im Artikel Google-Bewertungen für die Zahnarztpraxis.

7. Der Terminlink. Google zeigt im Profil einen Knopf "Termin buchen", wenn ein Link hinterlegt ist. Der führt zur Online-Buchung, etwa bei Doctolib, oder zur Terminseite der Website. Ein Patient, der aus der Karte in einem Tipp zum Termin kommt, ruft nicht mehr bei der nächsten Praxis an.

8. Die Beiträge. Einmal im Monat eine Neuigkeit als Beitrag: eine neue Behandlung, ein neues Teammitglied, geänderte Zeiten, ein Hinweis zur Prophylaxe. Beiträge halten das Profil aktuell und geben Google ein Signal, dass die Praxis lebt. Sachlich, ohne Werbeversprechen, das Heilmittelwerbegesetz gilt auch hier; was erlaubt ist, steht im Artikel Werbung für Zahnärzte.

Die Beschreibung und die Fragen

Die Beschreibung im Profil ist der Text, den Google unter dem Praxisnamen zeigt, und die Fragen-und-Antworten-Funktion ist ein Feld, das Praxen fast nie nutzen und Patienten regelmäßig lesen.

Die Beschreibung hat 750 Zeichen. Sie beantwortet in normaler Sprache, was die Praxis anbietet, für wen und wo: "Zahnarztpraxis in Berlin-Spandau mit Schwerpunkt Implantologie und Prophylaxe. Eigene Behandlungszimmer für Angstpatienten, barrierefreier Zugang, Termine online buchbar." Keine Superlative, keine Versprechen, keine Suchbegriff-Ketten. Die Beschreibung ist Information, so wie die Berufsordnung sie erlaubt.

Die Fragen-und-Antworten-Funktion erlaubt jedem, dem Profil eine Frage zu stellen, und jedem, sie zu beantworten, auch Fremden. Wer das Feld nicht selbst füllt, überlässt es dem Zufall. Die Praxis stellt die fünf häufigsten Fragen selbst und beantwortet sie: Nehmen Sie neue Patienten auf? Gibt es Parkplätze? Behandeln Sie Angstpatienten? Kann ich online einen Termin buchen? Welche Kassen? Das sind die Fragen, die am Telefon Zeit kosten, und im Profil beantworten sie sich selbst.

Gleiche Angaben überall: der unsichtbare Faktor

Google vergleicht die Angaben einer Praxis über alle Plattformen hinweg, und Abweichungen zwischen Website, Profil, Doctolib, Jameda und Branchenbüchern senken die Bekanntheit, die Google der Praxis zuschreibt.

Das klingt nach Kleinkram und ist einer der drei Faktoren für die Karte. Eine Praxis, die umgezogen ist und deren alte Adresse noch in drei Branchenbüchern steht, sendet Google widersprüchliche Signale. Eine Praxis, deren Telefonnummer auf der Website mit Vorwahl in Klammern und im Profil ohne steht, ebenso.

Der Weg: Praxisnamen bei Google suchen, alle Treffer durchgehen, jede Abweichung korrigieren oder korrigieren lassen. Doctolib, Jameda, Gelbe Seiten, Das Örtliche, die Kammer-Suche, Apple Maps, Bing. Ein Nachmittag Arbeit, einmalig, und danach bei jeder Änderung an einem Ort auch an allen anderen. Wer das Profil selbst pflegt, führt eine Liste der Plattformen; wer es beauftragt, verlangt sie.

Die Leistungsdaten: was das Profil bringt

Die Leistungsdaten im Google-Unternehmensprofil zeigen kostenlos, wie oft das Profil angezeigt wurde, wie oft angerufen, wie oft die Route abgefragt und wie oft die Website geklickt wurde, und sie sind die Messung dafür, ob die Pflege sich lohnt.

Vier Zahlen, monatlich notiert:

  • Anzeigen in Karte und Suche. Wie oft das Profil erschienen ist, getrennt nach Google Maps und Google-Suche. Steigt nach Kategorie- und Leistungspflege in der Regel innerhalb von Wochen.

  • Anrufe. Wie oft der Anruf-Knopf getippt wurde. Die Zahl, die zählt, weil sie Anfragen ohne Klickkosten sind.

  • Routenanfragen. Wie oft jemand den Weg zur Praxis abgefragt hat. Ein guter Hinweis auf tatsächliche Besuche.

  • Website-Klicks. Wie oft aus dem Profil zur Website gewechselt wurde, meist bei Behandlungssuchen, wenn der Patient mehr wissen will.

Dazu zeigen die Leistungsdaten, mit welchen Suchbegriffen das Profil gefunden wurde. Wer dort nur "Zahnarzt" und den Praxisnamen sieht, hat noch keine Leistungen eingetragen. Wer "Implantat Spandau" sieht, hat es richtig gemacht. Diese Zahlen gehören ins Cockpit neben den Anfragen pro Behandlung; was Sichtbarkeit insgesamt umfasst, steht auf der Seite SEO für Zahnärzte.

Sieben Fehler, die Praxen aus der Karte werfen

Die häufigsten Fehler im Google-Unternehmensprofil einer Zahnarztpraxis sind Versäumnisse, die sich an einem Nachmittag beheben lassen.

  • Falsche Hauptkategorie. "Zahnklinik" oder "Arzt" statt "Zahnarzt". Sofort korrigieren.

  • Leere Leistungen. Das Feld existiert und bleibt leer. Google weiß dann nur, dass es eine Zahnarztpraxis ist, nicht welche Behandlungen.

  • Suchbegriffe im Namen. "Zahnarzt Spandau Implantate Dr. Müller" verstößt gegen die Richtlinien. Der Name ist der Name.

  • Doppelte Profile. Ein altes Profil des Vorgängers und ein neues nebeneinander. Google teilt die Bekanntheit auf. Das alte wird zusammengeführt oder als geschlossen markiert.

  • Alte Fotos. Eröffnungsfotos von vor acht Jahren, dazwischen nichts. Google und Patienten lesen das als Stillstand.

  • Unbeantwortete Bewertungen. Jede offene Bewertung ist eine verpasste Antwort an alle Leser.

  • Abweichende Angaben. Die alte Telefonnummer auf Jameda, die neue im Profil.

Wie wir bei DoktorLeads das Profil aufbauen

Bei uns gehört das Google-Unternehmensprofil zum Schritt "Auffindbarkeit in Karte, Suche und KI", und es ist meist das Erste, was wir anfassen, weil es am schnellsten Ergebnisse zeigt.

Wir prüfen Kategorie und Leistungen gegen den Bezirks-Befund, also gegen das, was in Ihrem Bezirk tatsächlich gesucht wird. Wir tragen die Leistungen ein, die zu Ihren Kern-Behandlungen passen, dieselben, für die wir Behandlungsseiten bauen. Wir vereinheitlichen die Angaben auf allen Plattformen, richten den Terminlink ein, liefern den Ablauf für Bewertungen und pflegen die Beiträge. Fotos kommen von Ihnen oder von einem Fotografen, den wir empfehlen; Stockfotos verwenden wir nicht.

Gemessen wird in den Leistungsdaten, und die Zahlen stehen in Ihrem Cockpit neben den Anfragen aus Anzeigen und Website. Was wir insgesamt tun, steht auf der Seite Zahnarzt-Marketing.

Mehrere Standorte, mehrere Behandler: ein Profil oder mehrere?

Eine Praxis mit mehreren Standorten braucht ein Unternehmensprofil pro Standort, und einzelne Behandler können zusätzlich ein eigenes Profil haben; beides muss zusammenpassen, sonst verteilt Google die Bekanntheit auf zu viele Einträge.

Mehrere Standorte. Jeder Standort mit eigener Adresse bekommt ein eigenes Profil, mit demselben Praxisnamen plus Standortzusatz, eigenen Öffnungszeiten, eigenen Fotos und eigener Telefonnummer, wenn es eine gibt. Die Profile werden in einem gemeinsamen Konto verwaltet, damit Leistungen, Beschreibung und Beiträge einheitlich bleiben. Eine Zahnarztgruppe mit sechs Standorten in Berlin arbeitet genau so: sechs Profile, ein System, jeder Standort in seiner Karte.

Einzelne Behandler. Google erlaubt Profile für Personen, die in einer Praxis arbeiten, zusätzlich zum Praxisprofil. Das ist sinnvoll, wenn Patienten gezielt nach dem Namen suchen, etwa bei einem bekannten Oralchirurgen. Es ist nicht sinnvoll, wenn dadurch zwei Profile mit derselben Telefonnummer um dieselbe Suche konkurrieren. Regel: ein Praxisprofil als Hauptprofil, Behandlerprofile nur mit klarem Grund, und nie ein Behandlerprofil als Ersatz für das Praxisprofil.

Doppelte Einträge. Der häufigste Fall bei Übernahmen: Das Profil des Vorgängers existiert weiter, das neue kommt dazu. Google teilt Bewertungen und Bekanntheit auf. Das alte Profil wird beansprucht und mit dem neuen zusammengeführt oder als dauerhaft geschlossen markiert, damit die Bewertungen nicht verloren gehen.

Was das Profil nicht kann

Das Google-Unternehmensprofil bringt eine Praxis in die Karte, aber es ersetzt weder die Website noch die Anzeigen, und es zeigt Google nicht, was eine Behandlung im Detail ist.

Das Profil ist ein Eintrag mit Feldern. Es kann sagen, dass die Praxis Implantate anbietet. Es kann nicht erklären, wie ein Implantat gesetzt wird, was es in der Regel kostet und wer es setzt. Dafür braucht es die Behandlungsseite auf der Website, und die ist es, die in der Liste erscheint und die die KI zitiert. Ein perfektes Profil ohne Behandlungsseiten bringt Anrufe für die Zahnreinigung, aber selten Implantat-Anfragen.

Das Profil kann auch nicht ab dem ersten Tag Anfragen bringen. Es braucht Wochen bis Monate, bis Google die Änderungen bewertet. Wer schneller Anfragen will, schaltet parallel Anzeigen auf die Behandlungsseiten. Und das Profil kann nicht messen, was aus einem Anruf wurde. Das kann nur die Praxis, mit der Frage am Telefon, worum es geht, und dem Eintrag im Cockpit.

Häufige Fragen

Wie erstelle ich ein Google-Unternehmensprofil für meine Zahnarztpraxis?

Bei Google nach dem Praxisnamen suchen. Existiert ein Eintrag, auf "Inhaber dieses Unternehmens?" klicken und die Inhaberschaft bestätigen. Existiert keiner, unter google.com/business ein Profil anlegen. Danach Kategorie, Leistungen, Angaben, Öffnungszeiten, Fotos und Terminlink pflegen.

Was kostet ein Google-Unternehmensprofil?

Nichts. Das Profil ist kostenlos, ebenso die Anrufe, Routenanfragen und Website-Klicks, die daraus entstehen. Kosten entstehen nur, wenn die Praxis die Pflege beauftragt oder zusätzlich Anzeigen schaltet.

Welche Kategorie wählt eine Zahnarztpraxis im Google-Profil?

Hauptkategorie "Zahnarzt". Nebenkategorien nur, wenn sie zutreffen, etwa "Implantologe", "Kieferorthopäde", "Oralchirurg" oder "Zahnarzt für Kinder". Keine Kategorie, die nicht zur tatsächlichen Tätigkeit passt.

Warum erscheint meine Praxis nicht in Google Maps?

Meist wegen einer falschen Hauptkategorie, fehlender Leistungen, abweichender Angaben auf verschiedenen Plattformen oder zu weniger aktueller Bewertungen im Vergleich zu den Praxen in der Nähe. Seltener wegen eines nicht bestätigten oder doppelten Profils.

Wie oft sollte eine Praxis ihr Google-Profil pflegen?

Bewertungen wöchentlich beantworten, einmal im Monat einen Beitrag veröffentlichen, jedes Quartal neue Fotos hochladen, Öffnungszeiten bei jeder Änderung und vor jedem Feiertag prüfen. Die Grundeinrichtung ist ein Nachmittag.

Reicht das Google-Profil oder braucht die Praxis auch eine Website?

Das Profil bringt die Praxis in die Karte, vor allem für allgemeine Suchen. Für Behandlungssuchen wie "Implantat Spandau" in der Liste und in der KI-Antwort braucht sie eine Website mit einer eigenen Seite pro Behandlung. Beides zusammen ist das Fundament.

Fazit

Das Google-Unternehmensprofil ist das kostenlose Werkzeug, mit dem eine Zahnarztpraxis in die Karte kommt, und die Karte gewinnt die lokale Suche. Acht Felder in der richtigen Reihenfolge, allen voran die Hauptkategorie und die einzeln eingetragenen Leistungen, sind ein Nachmittag Arbeit. Gleiche Angaben auf allen Plattformen, beantwortete Bewertungen und ein Terminlink machen aus dem Eintrag eine Anfragequelle ohne Klickkosten. Ob es Ergebnisse bringt, zeigen die Leistungsdaten: Anrufe pro Monat.

Wo steht Ihre Praxis heute?

Der Praxis-Check zeigt Ihnen in zwei Minuten, wo Ihre Praxis bei Google und in der Karte steht, welche Behandlungen in Ihrem Bezirk gesucht werden und was als Erstes zu tun ist. Sie beantworten sechs Fragen, wir prüfen Ihre Sichtbarkeit und schicken Ihnen Ihren Marketing-Plan.

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Kostenfrei · 2 Minuten

David Fiegel

David Fiegel

Gründer DoktorLeads

Baut mit seinem Team die Patientengewinnung für Zahnarztpraxen im DACH-Raum: Website, Google Ads, Sichtbarkeit bei Google und Bewerberportal aus einer Hand.

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