Praxis-Website

Homepage für Zahnärzte: die sieben Seiten, die jede Praxis-Website braucht

David Fiegel

David Fiegel · Gründer DoktorLeads

20. August 2026 · 13 min Lesezeit

Kreidezeichnung eines Hausgrundrisses mit sieben Räumen, der Eingangsraum ist grün gefüllt und trägt einen Zahn

Eine Homepage für Zahnärzte braucht sieben Seitentypen: eine Startseite, eine Seite pro Behandlung, eine Team-Seite, eine Praxis-Seite, eine Terminseite, eine Karriereseite und die Pflichtseiten für Impressum und Datenschutz. Nur einer dieser Typen bringt Anfragen, und das ist die Seite pro Behandlung.

Die meisten Praxis-Websites haben vier Seiten: Startseite, Team, Leistungen, Kontakt. Das ist eine digitale Visitenkarte, und sie hat einen Fehler, der alles andere wertlos macht: Die eine Seite "Leistungen" mit zwölf Stichpunkten sagt Google nicht, dass die Praxis Implantate setzt, und dem Patienten nicht, ob er hier richtig ist. Dieser Artikel geht die sieben Seitentypen durch, sagt, was auf jede gehört, baut die Startseite von oben nach unten auf, beschreibt den Terminweg, nennt die Pflichtangaben und zeigt am Ende, woran eine Praxis erkennt, ob ihre Website arbeitet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Sieben Seitentypen: Startseite, Behandlungsseiten, Team, Praxis, Termin, Karriere, Pflichtseiten. Die Behandlungsseiten sind der Ast, der Anfragen bringt.
  • Jede Behandlungsseite beantwortet im ersten Satz die Frage des Patienten und enthält Ablauf, Dauer, Kosten in der Regel, Behandler und den Terminweg in einem Tipp. Eine Praxis in Berlin-Spandau stieg mit solchen Seiten von rund 112 auf über 300 Impressionen pro Tag bei Google.
  • Die Startseite ist der Empfang: wer, was, wo, Termin. In dieser Reihenfolge, ohne Slider, ohne Willkommenstext über drei Absätze.
  • Der Terminweg ist auf jeder Seite sichtbar: Telefon zum Antippen, Online-Buchung, kurzes Formular. Wer suchen muss, ruft die nächste Praxis an.
  • Pflichtangaben: Impressum mit Kammer und Berufsbezeichnung, Datenschutzerklärung, Barrierefreiheit nach den geltenden Vorgaben, Cookie-Hinweis nur, wenn nötig.
  • Ob die Website arbeitet, zeigen drei Zahlen: Impressionen pro Behandlungsseite (Search Console), Anfragen pro Behandlungsseite und Ladezeit auf dem Handy unter zwei Sekunden.

Der Seitenbaum: sieben Typen, ein Ast bringt Anfragen

Der Seitenbaum einer Praxis-Website hat sieben Äste, und der Ast "Behandlungen" mit einer eigenen Seite pro Behandlung ist der einzige, der Anfragen bringt, weil er der einzige ist, der zu einer konkreten Suche passt.

Der Seitenbaum einer Praxis-Website: sieben Seitentypen Oben die Startseite. Darunter sechs Äste: Behandlungen, Team, Praxis, Termin, Karriere, Pflichtseiten. Unter Behandlungen vier Unterseiten: Implantate, Aligner, Prophylaxe, Zahnersatz, alle mint markiert. Rechts steht, was jede Seite leistet. Sieben Seitentypen, ein Ast bringt Anfragen Die Startseite ist der Empfang. Die Behandlungsseiten sind das Ziel für Google, Anzeigen und KI. Startseitewer, was, wo, Termin Behandlungeneine Seite pro Behandlung TeamPorträts, Qualifikation PraxisRäume, Anfahrt, Zeiten TerminTelefon, Buchung, Formular KarriereStellen, Team, Bewerbung PflichtseitenImpressum, Datenschutz Implantate Aligner Prophylaxe Zahnersatz Jede Behandlungsseite: Antwortsatz · Ablauf · Dauer · Kosten in der Regel Behandlerin · Fragen der Patienten · Termin in einem Tipp Auf die Behandlungsseiten führen Google, die Anzeigen und die KI-Antwort. Die Startseite ist nur der Empfang. Wer Anzeigen auf die Startseite schaltet, zahlt für Klicks, die verpuffen. Impressionen 112 → 300+ pro Tag bei einer Praxis in Spandau nach dem Aufbau eigener Behandlungsseiten (Search Console). Mint: der Ast, der Anfragen bringt. Die Zahl der Behandlungsseiten richtet sich nach den Behandlungen, die den Honorarumsatz tragen.

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Warum das so ist: Google zeigt in der Liste die Seite, die zu einer Suche passt. Bei "Implantat Spandau" ist das eine Seite über Implantate in Spandau, nicht eine Startseite und nicht eine Liste mit zwölf Leistungen. Eine Anzeige, die auf eine Behandlungsseite führt, macht aus dem Klick eine Anfrage; eine Anzeige auf die Startseite lässt den Patienten suchen. Und die KI-Antwort zitiert die Seite, die eine Frage im ersten Satz beantwortet.

Eine Praxis in Berlin-Spandau war nur unter "Zahnarzt Spandau" auffindbar, mit keiner einzelnen Behandlung. Nach dem Aufbau eigener Behandlungsseiten stiegen die Impressionen in der Google-Suche von rund 112 auf über 300 pro Tag, und die Praxis war für "Zahnimplantat" und "Prophylaxe Spandau" sichtbar. Das ist Google Search Console, keine Schätzung.

Die Behandlungsseite: der Bauplan

Eine Behandlungsseite beantwortet im ersten Satz die Frage des Patienten und führt ihn in sieben Abschnitten zum Termin: Antwortsatz, Ablauf, Dauer, Kosten in der Regel, Behandlerin, Fragen der Patienten, Termin.

Der Antwortsatz. Die Seite beginnt mit dem Satz, den der Patient sucht: "Ein Implantat ersetzt eine fehlende Zahnwurzel durch eine Schraube aus Titan, auf der eine Krone befestigt wird; in unserer Praxis in Spandau kostet es in der Regel zwischen X und Y Euro, abhängig von Befund und Knochensituation." Kein "Willkommen", kein "Wir freuen uns". Diesen Satz liest Google, und diesen Satz zitiert die KI.

Der Ablauf. In drei bis fünf Schritten: Beratung, Planung, Eingriff, Einheilung, Krone. Jeder Schritt zwei Sätze. Der Patient will wissen, was auf ihn zukommt.

Die Dauer. Wie viele Termine, über welchen Zeitraum, wie lange ist der Patient jeweils in der Praxis.

Die Kosten in der Regel. Eine Spanne, mit dem Hinweis auf den Heil- und Kostenplan und die Kasse. Keine Festpreise, keine Rabatte; was erlaubt ist, steht im Artikel Werbung für Zahnärzte.

Die Behandlerin. Foto und Name der Person, die diese Behandlung macht, mit Qualifikation, so wie die Kammer sie führt. Der Patient will wissen, wer ihn behandelt.

Die Fragen der Patienten. Die vier bis sechs Fragen, die Google unter der Suche einblendet: Wie lange hält ein Implantat? Tut es weh? Zahlt die Kasse? Als Aufklapper mit kurzer Antwort.

Der Termin. Am Ende und in der Mitte: Telefonnummer zum Antippen, Online-Buchung, kurzes Formular. Auf dem Handy als klebender Knopf am unteren Rand.

Wie viele Behandlungsseiten eine Praxis braucht, hängt vom Behandlungsmix ab: die drei bis fünf Behandlungen, die den Honorarumsatz tragen oder tragen sollen, bekommen je eine. Kontrolle und Füllung brauchen keine eigene Seite, Implantate, Aligner, Prophylaxe und Zahnersatz in der Regel schon.

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Wie sichtbar ist Ihre Praxis heute? In 2 Minuten sehen Sie, wo Ihre Praxis bei Google steht, welche Behandlungen in Ihrem Bezirk gesucht werden und was als Erstes zu tun ist.

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Die Startseite: der Empfang, von oben nach unten

Die Startseite einer Praxis-Website ist der Empfang, und sie beantwortet in dieser Reihenfolge vier Fragen: Wer sind Sie, was behandeln Sie, wo sind Sie, wie bekomme ich einen Termin.

Von oben nach unten:

  1. Kopfzeile. Logo links, wenige Menüpunkte (Behandlungen, Team, Praxis, Karriere), rechts der Termin-Knopf. Auf dem Handy die Telefonnummer zum Antippen.

  2. Der erste Bildschirm. Ein Satz, der sagt, wer die Praxis ist und für wen: "Zahnarztpraxis in Berlin-Spandau mit Schwerpunkt Implantologie und Prophylaxe." Darunter der Termin-Knopf und die Telefonnummer. Dazu ein echtes Foto: Team oder Eingang. Kein Slider, kein Video, das lädt, kein Willkommenstext über drei Absätze.

  3. Die Behandlungen. Drei bis sechs Karten mit je einem Satz und Link zur Behandlungsseite. Das ist der wichtigste Block der Startseite, weil er den Patienten zu der Seite führt, die seine Frage beantwortet.

  4. Vertrauen. Google-Bewertungen mit Durchschnitt und Zahl, wenn sie stimmen; zwei bis drei kurze Zitate mit Einwilligung; Mitgliedschaften und Qualifikationen, wie die Kammer sie erlaubt.

  5. Das Team. Porträts mit Namen und Rolle, Link zur Team-Seite.

  6. Die Praxis. Ein Foto der Räume, Adresse, Öffnungszeiten, Karte mit Anfahrt, Parkplätze, Barrierefreiheit.

  7. Der Termin. Noch einmal, ausführlich: Telefon, Online-Buchung, Formular, mit dem Hinweis, wie schnell die Praxis zurückruft.

  8. Fußzeile. Adresse, Telefon, Öffnungszeiten, Links zu Impressum, Datenschutz, Karriere.

Was auf die Startseite nicht gehört: ein Bildslider (niemand wartet auf Bild drei), ein Nachrichten-Bereich mit dem letzten Eintrag von 2023, ein Video, das automatisch startet, und alles, was der Patient wegklicken muss, bevor er die Telefonnummer sieht.

Team, Praxis, Karriere: die drei Vertrauensseiten

Team-Seite, Praxis-Seite und Karriereseite bringen keine Anfragen direkt, aber sie entscheiden, ob aus einer Anfrage ein Termin wird, und die Karriereseite entscheidet, ob die Praxis Personal findet.

Die Team-Seite. Jede Behandlerin und jeder Behandler mit echtem Porträt, Name, Rolle, Qualifikation (Fachzahnarzt-Bezeichnungen, Tätigkeitsschwerpunkte, so wie die Kammer sie führt) und zwei Sätzen: seit wann in der Praxis, was der Schwerpunkt ist. Dazu das Praxisteam, mit Einwilligung. Welche Fotos das braucht, steht im Artikel Praxisfotos für die Zahnarztpraxis.

Die Praxis-Seite. Räume mit Fotos, Ausstattung in normaler Sprache (kein Prospekt-Ton), Anfahrt mit Karte und öffentlichen Verkehrsmitteln, Parkplätze, Barrierefreiheit, Öffnungszeiten, Notdienst. Diese Seite beantwortet die praktischen Fragen, die sonst am Telefon Zeit kosten.

Die Karriereseite. Für Zahnmedizinische Fachangestellte und Behandler, die eine Stelle suchen. Offene Stellen mit Aufgaben, Zeiten und dem, was die Praxis bietet, ein Teamfoto, ein kurzer Bewerbungsweg (Formular oder E-Mail, kein Anschreiben nötig). Die Suche "ZFA finden" kostet Agenturen bei Google 23 Euro pro Klick, so knapp ist der Markt; eine Karriereseite plus Stellen im Google-Unternehmensprofil erreicht Bewerber dort, wo sie suchen. Auf der Startseite Zahnarzt-Marketing ist das der vierte Kanal.

Der Terminweg: in einem Tipp

Der Terminweg entscheidet, ob aus einem Besucher ein Patient wird, und er ist auf jeder Seite in einem Tipp erreichbar: Telefonnummer zum Antippen, Online-Buchung und ein kurzes Formular.

Drei Wege, weil Patienten verschieden sind. Wer Schmerzen hat, ruft an. Wer abends auf dem Sofa einen Termin für die Prophylaxe sucht, bucht online. Wer eine Frage zu Implantaten hat, schreibt. Alle drei Wege stehen auf jeder Seite, auf dem Handy als klebender Knopf unten, auf dem Desktop in der Kopfzeile und am Ende jedes Abschnitts.

Die Telefonnummer ist ein Link, der auf dem Handy den Anruf startet. Die Online-Buchung führt zu Doctolib oder einem vergleichbaren System, mit Bestätigung in Sekunden. Das Formular fragt Name, Telefon, Anliegen und gewünschte Rückrufzeit, mehr nicht; jedes weitere Feld kostet Anfragen. Und die Praxis ruft am selben Werktag zurück, weil ein Patient, der am Dienstag eine Antwort auf seine Sonntagsanfrage bekommt, längst bei der nächsten Praxis angerufen hat.

Der Terminweg ist der Punkt, an dem Marketing und Praxisablauf sich treffen. Die schönste Behandlungsseite bringt nichts, wenn niemand zurückruft.

Pflichtangaben und Technik

Eine Praxis-Website braucht ein vollständiges Impressum, eine Datenschutzerklärung, Barrierefreiheit nach den geltenden Vorgaben und eine Technik, die auf dem Handy in unter zwei Sekunden lädt.

Impressum. Name, Anschrift, Kontakt, Berufsbezeichnung und das Land, in dem sie verliehen wurde, zuständige Zahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Vereinigung, berufsrechtliche Regelungen mit Fundstelle, Umsatzsteuer-ID falls vorhanden. Die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen veröffentlichen Muster; die KZV Bayern steht bei dieser Suche auf Platz eins, weil ihre Seite genau das liefert.

Datenschutz. Eine Datenschutzerklärung, die zu dem passt, was die Website tatsächlich tut: Kontaktformular, Terminbuchung, Karte, Schriften, Analyse. Ein Cookie-Hinweis nur, wenn Cookies gesetzt werden, die nicht technisch notwendig sind; eine Website ohne Tracking braucht keinen.

Barrierefreiheit. Kontraste, Schriftgrößen, Tastaturbedienung, Alt-Texte für Bilder. Das hilft Patienten mit Einschränkungen und ist zunehmend Vorgabe.

Technik. Ladezeit auf dem Handy unter zwei Sekunden, sauber auf allen Bildschirmgrößen, deutsches Hosting, kein Baukasten-Ballast. Dazu die Messung: Welche Seite hat welche Anfrage gebracht? Ohne diese Messung weiß die Praxis nach einem Jahr nur, dass die Website existiert. Was das kostet, steht im Artikel Was kostet Marketing für eine Zahnarztpraxis?.

Woran Sie erkennen, ob Ihre Website arbeitet

Ob eine Praxis-Website arbeitet, zeigen drei Zahlen: Impressionen pro Behandlungsseite in der Google Search Console, Anfragen pro Behandlungsseite und die Ladezeit auf dem Handy.

Die erste Zahl zeigt, ob Google die Seiten versteht. Eine Behandlungsseite, die nach drei Monaten keine Impressionen für ihre Behandlung plus Ort hat, ist entweder nicht als Behandlungsseite erkennbar oder noch nicht gefunden. Die zweite Zahl zeigt, ob die Seite aus Besuchern Anfragen macht; dafür muss jede Anfrage einer Seite zugeordnet werden, per Formular-Kennung, per Anruf-Messung oder per Nachfrage am Telefon. Die dritte Zahl ist die Bremse: Eine Seite, die auf dem Handy fünf Sekunden lädt, verliert die Hälfte der Besucher, bevor sie etwas sieht.

Ein Selbsttest in fünf Minuten: Suchen Sie im privaten Browserfenster Ihre wichtigste Behandlung plus Stadtteil. Stehen Sie in der Liste? Öffnen Sie die Seite auf dem Handy im Mobilfunknetz. Sehen Sie nach einer Sekunde etwas? Finden Sie die Telefonnummer ohne Scrollen? Beginnt die Seite mit einem Satz, der die Frage beantwortet? Wer viermal Ja sagt, hat eine Website, die arbeitet. Was insgesamt dazugehört, steht unter Webdesign für Zahnärzte.

Die Website auf dem Handy: wo die Hälfte der Patienten ist

Auf dem Handy entscheidet sich, ob eine Praxis-Website Anfragen bringt, weil ein großer Teil der Patienten dort sucht und die Geduld dort am kürzesten ist.

Vier Dinge, die auf dem Handy anders sind als am Bildschirm. Erstens die Ladezeit: Im Mobilfunknetz zählt jede Sekunde, und eine Seite mit Slider, Video und zehn Skripten braucht fünf. Der Patient ist nach zwei weg. Zweitens die Telefonnummer: Sie muss ein Link sein, der den Anruf startet, und sie muss ohne Scrollen sichtbar sein, oben oder als klebender Knopf unten. Drittens die Behandlungsseite: Der Antwortsatz steht ganz oben, nicht unter einem großen Bild, damit der Patient nach einer Sekunde weiß, dass er richtig ist. Viertens die Tabellen: Kosten und Abläufe als Tabelle sind auf dem Handy unlesbar, wenn sie seitlich scrollen; sie werden zu gestapelten Karten.

Der Test ist einfach: Die eigene Website im Mobilfunknetz öffnen, ohne WLAN, und stoppen. Was nach zwei Sekunden nicht sichtbar ist, sieht die Hälfte der Patienten nie.

Blog, Neuigkeiten, Ratgeber: braucht eine Praxis das?

Eine Praxis braucht keinen Blog, um Patienten zu gewinnen; sie braucht Behandlungsseiten. Ein Ratgeber-Bereich kann sinnvoll sein, wenn er die Fragen der Patienten beantwortet und die Behandlungsseiten stützt, und er schadet, wenn er der letzte Eintrag von 2023 ist.

Die Reihenfolge ist entscheidend. Eine Website ohne Behandlungsseiten, aber mit zwanzig Artikeln über Zahngesundheit, bringt Leser und keine Patienten, weil die Artikel auf keine Seite führen, die einen Termin auslöst. Eine Website mit Behandlungsseiten und ohne Blog bringt Patienten. Erst wenn die Behandlungsseiten stehen, kann ein Ratgeber dazukommen: die Fragen, die Google unter der Implantat-Suche einblendet, als eigene Artikel, die auf die Implantat-Seite verweisen. So stützt der Ratgeber die Seite, die Anfragen bringt.

Was nicht funktioniert: ein "Aktuelles"-Bereich mit dem Weihnachtsgruß vom vorletzten Jahr. Er sagt dem Patienten, dass die Website nicht gepflegt wird. Wer keine Zeit für regelmäßige Beiträge hat, lässt den Bereich weg. Neuigkeiten gehören dann ins Google-Unternehmensprofil, wo ein Beitrag im Monat reicht.

Wer den Ratgeber trotzdem aufbauen will, plant ihn wie die Behandlungsseiten: eine Frage pro Artikel, der erste Satz ist die Antwort, am Ende der Link zur passenden Behandlungsseite und zum Termin. Ein Artikel im Monat, verlässlich, ist mehr wert als zehn im ersten Monat und danach keiner. Und jeder Artikel wird gemessen wie eine Behandlungsseite: Impressionen in der Search Console, Klicks zur Behandlungsseite, Anfragen, die darauf folgen.

Häufige Fragen

Was gehört auf die Website einer Zahnarztpraxis?

Sieben Seitentypen: eine Startseite als Empfang, eine eigene Seite pro Behandlung, eine Team-Seite mit echten Porträts, eine Praxis-Seite mit Räumen und Anfahrt, eine Terminseite, eine Karriereseite und die Pflichtseiten Impressum und Datenschutz. Anfragen bringen die Behandlungsseiten.

Was gehört auf die Startseite einer Zahnarztpraxis?

In dieser Reihenfolge: ein Satz, wer die Praxis ist und für wen, der Termin-Knopf und die Telefonnummer, ein echtes Foto, die Behandlungen als Karten mit Link, Vertrauen (Bewertungen, Qualifikationen), das Team, die Praxis mit Anfahrt, noch einmal der Termin. Kein Slider, kein Willkommenstext über drei Absätze.

Wie viel kostet eine Website für eine Arztpraxis?

Von einigen hundert Euro im Baukasten bis in den mittleren vierstelligen Bereich bei einer spezialisierten Agentur, plus Pflege. Der Preis sagt weniger als der Aufbau: Eine Website mit einer Seite pro Behandlung, Terminweg in einem Tipp und Messung bringt Anfragen, eine Visitenkarte mit vier Seiten nicht.

Welche Apps und Systeme braucht eine Praxis-Website?

Vor allem eine Online-Terminbuchung, die von jeder Seite und vom Google-Profil aus in einem Tipp erreichbar ist, etwa Doctolib. Dazu die Google Search Console für die Messung und eine Anruf- oder Formular-Messung, die Anfragen den Seiten zuordnet. Mehr braucht es nicht.

Was muss im Impressum einer Zahnarztpraxis stehen?

Name, Anschrift, Kontakt, Berufsbezeichnung und Verleihungsland, zuständige Zahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Vereinigung, berufsrechtliche Regelungen mit Fundstelle, Umsatzsteuer-ID falls vorhanden. Die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen veröffentlichen Muster.

Wie lange dauert es, eine Praxis-Website zu erstellen?

In der Regel einige Wochen, abhängig davon, wie schnell Fotos, Texte und Freigaben aus der Praxis kommen. Die Behandlungsseiten gehen zuerst live, weil Anzeigen und Sichtbarkeit auf ihnen aufbauen.

Fazit

Eine Homepage für Zahnärzte braucht sieben Seitentypen, und Anfragen bringt nur einer davon: die Seite pro Behandlung, die im ersten Satz die Frage des Patienten beantwortet und ihn in einem Tipp zum Termin führt. Die Startseite ist der Empfang, Team, Praxis und Karriere sind die Vertrauensseiten, Impressum und Datenschutz die Pflicht. Ob die Website arbeitet, zeigen Impressionen und Anfragen pro Behandlungsseite und die Ladezeit auf dem Handy. Wer diese drei Zahlen kennt, hat keine Visitenkarte mehr, er hat eine Patientenquelle.

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David Fiegel

David Fiegel

Gründer DoktorLeads

Baut mit seinem Team die Patientengewinnung für Zahnarztpraxen im DACH-Raum: Website, Google Ads, Sichtbarkeit bei Google und Bewerberportal aus einer Hand.

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