Praxisfotos: welche Bilder auf die Website gehören und welche Patienten abschrecken

Daniel Walter · Ihr fester Ansprechpartner, DoktorLeads

Praxisfotos gehören auf die Website, ins Google-Profil, zu Doctolib und auf die Karriereseite, und sie müssen echt sein: das Team, die Räume, der Eingang, die Behandler bei der Arbeit. Stockfotos von lachenden Models im weißen Kittel erkennt jeder Patient, und sie sagen ihm, dass die Praxis nichts Eigenes zeigen will.
Wer bei Google nach "Zahnarztpraxis Fotos" sucht, bekommt zuerst zwei Stockfoto-Anbieter. Das ist kein Zufall, viele Praxen kaufen dort. Dieser Artikel erklärt, warum das schadet, welche zwölf Aufnahmen eine Praxis tatsächlich braucht, wie ein Fototag in zwei Stunden vorbereitet wird, was Einwilligungen, Datenschutz und Heilmittelwerbegesetz verlangen, was ein Fototag kostet und an welchen Stellen die Bilder danach arbeiten. Am Ende weiß eine Praxis, was sie einem Fotografen sagt und was sie von ihm bekommt.
Das Wichtigste in Kürze
- Stockfotos schaden: Patienten erkennen sie, Google erkennt sie, und dasselbe Model lächelt auf zwanzig anderen Praxis-Websites. Echte Fotos sind das günstigste Vertrauenssignal, das eine Praxis hat.
- Zwölf Aufnahmen reichen: Eingang von der Straße, Empfang, Wartebereich, zwei Behandlungszimmer, jede Behandlerin und jeder Behandler einzeln, das Team, zwei Aufnahmen bei der Arbeit, Röntgen oder Labor, ein Detail, ein Bild für die Karriereseite.
- Die Bilder arbeiten an fünf Stellen: Website, Google-Unternehmensprofil, Doctolib und Jameda, Karriereseite, Social Media. Ein Fototag versorgt alle fünf für zwei bis drei Jahre.
- Recht: schriftliche Einwilligung jeder abgebildeten Person, keine Patienten im Bild ohne Einwilligung, keine Vorher-nachher-Bilder bei operativen Eingriffen, Nutzungsrechte vom Fotografen schriftlich.
- Ein Fototag mit einem Praxisfotografen kostet in der Regel einige hundert bis wenige tausend Euro, abhängig von Umfang und Region. Gegen den Wert eines einzigen Neupatienten ab 2.000 Euro ist das eine einmalige Ausgabe.
- Vorbereitung ist die halbe Miete: aufgeräumte Räume, einheitliche Kleidung, Terminplan für die Behandler, Liste der Aufnahmen. Zwei Stunden Vorbereitung sparen einen zweiten Fototag.
Warum Stockfotos einer Praxis schaden
Stockfotos schaden einer Zahnarztpraxis an drei Stellen: Patienten erkennen sie und misstrauen ihnen, dasselbe Bild steht auf vielen anderen Praxis-Websites, und Google bewertet eigene Fotos im Unternehmensprofil höher als Bilder aus Bibliotheken.
Der erste Punkt ist der wichtigste. Ein Patient, der eine Praxis sucht, will wissen, wer ihn behandelt und wie es dort aussieht. Ein Model im weißen Kittel mit perfekten Zähnen beantwortet keine dieser Fragen, und die meisten Menschen haben dieses Bild schon auf einer Bank-Website, einer Versicherungsseite und drei anderen Praxen gesehen. Es sagt: Wir zeigen Ihnen nicht, wer wir sind.
Der zweite Punkt ist die Austauschbarkeit. Wer in der Google-Karte drei Praxen nebeneinander sieht, tippt auf die, deren Foto echt aussieht: der Eingang mit dem Schild, das Team vor der Tür, der Behandlungsraum mit dem Fenster. Das ist keine Frage der Fotoqualität, es ist eine Frage der Echtheit.
Der dritte Punkt betrifft die Sichtbarkeit. Google bevorzugt im Unternehmensprofil Fotos, die die Praxis selbst hochgeladen hat, mit Ortsbezug und Aktualität. Stockbilder erkennt Google an ihrer Verbreitung. Sie schaden nicht direkt, aber sie helfen auch nicht, und die eigenen Fotos fehlen dann. Was das Profil sonst braucht, steht im Artikel Google-Unternehmensprofil für Zahnärzte.
Ein ehrlicher Zusatz: Ein schlechtes eigenes Foto ist auch keine Lösung. Ein verwackeltes Handyfoto vom Wartezimmer mit Neonlicht sagt "uns ist es egal". Der Weg dazwischen ist ein Fototag mit jemandem, der Räume fotografieren kann.
Die zwölf Aufnahmen, die eine Praxis braucht
Zwölf Aufnahmen versorgen eine Zahnarztpraxis für Website, Google-Profil, Doctolib, Karriereseite und Social Media, und sie entstehen an einem einzigen Fototag.
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Zwei Aufnahmen sind unverzichtbar, deshalb sind sie in der Grafik markiert. Der Eingang von der Straße, weil er das Titelbild im Google-Profil ist und der Patient daran die Tür erkennt. Und jede Behandlerin und jeder Behandler einzeln, weil das die Bilder sind, die auf der Behandlungsseite neben dem Namen stehen und bei Doctolib im Profil. Ein Patient will wissen, wer ihn behandelt, bevor er anruft.
Die Aufnahmen bei der Arbeit sind gestellt, und das ist in Ordnung: eine Mitarbeiterin als Patientin, ein normaler Ablauf, keine echte Behandlung. Echte Patienten kommen nur ins Bild, wenn sie schriftlich einwilligen, und auch dann ohne Behandlungsdetails.
Wo die Bilder danach arbeiten
Ein Satz Praxisfotos arbeitet an fünf Stellen, und wer sie beim Fototag mitdenkt, braucht keinen zweiten.
Die Website. Startseite (Team oder Eingang), Team-Seite (Porträts), jede Behandlungsseite (Behandlerin bei der Arbeit, Behandlungszimmer), Praxis-Seite (Räume), Karriereseite. Was auf eine Praxis-Website gehört, steht unter Webdesign für Zahnärzte.
Das Google-Unternehmensprofil. Titelbild ist der Eingang, Profilbild das Logo, dazu mindestens zehn Fotos: Räume, Team, Behandler. Google zeigt sie in der Karte und im Profil, und aktuelle eigene Fotos gehören zu dem, was das Profil sichtbar macht.
Doctolib und Jameda. Profilbilder der Behandler und zwei Praxisfotos. Dieselben Porträts wie auf der Website, damit der Patient die Praxis wiedererkennt.
Die Karriereseite. Bewerberinnen wollen sehen, mit wem sie arbeiten und wie der Pausenraum aussieht. Das Teamfoto und die Karriere-Aufnahme sind hier wichtiger als jede Stellenbeschreibung.
Social Media. Wer Instagram oder Facebook nutzt, hat mit zwölf Aufnahmen im Hochformat Material für Monate. Sachlich, ohne Versprechen; die Regeln des Heilmittelwerbegesetzes gelten auch dort.
Praxis-Check
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Den Fototag vorbereiten: zwei Stunden, die einen zweiten Termin sparen
Ein Fototag gelingt, wenn die Praxis ihn vorbereitet, und die Vorbereitung dauert zwei Stunden: Räume aufräumen, Kleidung abstimmen, Terminplan für die Behandler, Liste der Aufnahmen für den Fotografen.
Die Räume. Alles, was nicht ins Bild gehört, kommt raus: Kartons, Kabel, Zettel am Bildschirm, der Kalender vom Dentaldepot, die Pflanze mit den braunen Blättern. Tageslicht ist besser als jedes Blitzlicht, deshalb wird der Termin auf den Vormittag gelegt, an dem die Behandlungszimmer Licht haben. Fenster geputzt, Jalousien offen.
Die Kleidung. Das Team trägt, was es im Alltag trägt, aber einheitlich: dieselbe Farbe der Praxiskleidung, keine Uhren und Ketten, die im Alltag auch nicht erlaubt sind. Die Behandler entscheiden, ob Kittel oder Alltagskleidung; wichtig ist, dass alle Porträts an einem Tag mit demselben Hintergrund entstehen, damit die Team-Seite ruhig aussieht.
Der Terminplan. Für jede Behandlerin ein Zeitfenster von zwanzig Minuten für das Porträt und die Aufnahme bei der Arbeit, ohne Patienten im Kalender. Das Teamfoto ganz am Anfang, solange alle frisch sind, oder in der Mittagspause.
Die Liste. Die zwölf Aufnahmen als Liste an den Fotografen, mit dem Hinweis, wo jedes Bild eingesetzt wird. Ein Fotograf, der weiß, dass das Eingangsfoto das Google-Titelbild wird, fotografiert es im richtigen Format. Dazu: Querformat für Website und Profil, Hochformat für Handy und Social Media, von den wichtigsten Motiven beides.
Der Ansprechpartner. Eine Person aus dem Team begleitet den Fotografen, öffnet Türen, holt die Behandler, hakt die Liste ab. Ohne diese Person dauert der Tag doppelt so lang.
Was rechtlich zu beachten ist
Für Praxisfotos gelten drei Regelwerke: das Recht am eigenen Bild und der Datenschutz für jede abgebildete Person, das Heilmittelwerbegesetz für alles, was Behandlungen zeigt, und das Urheberrecht für die Bilder selbst.
Einwilligungen. Jede Person im Bild, auch jede Mitarbeiterin, unterschreibt eine Einwilligung, die sagt, wo die Bilder verwendet werden (Website, Google-Profil, Portale, Social Media, Druck) und wie lange. Bei Mitarbeitern ist die Einwilligung freiwillig; wer nicht fotografiert werden will, wird nicht fotografiert, und die Einwilligung kann widerrufen werden, dann kommt das Bild weg. Eine Mitarbeiterin, die die Praxis verlässt, hat in der Regel Anspruch darauf, dass ihr Bild von der Website verschwindet; das gehört in die Vereinbarung.
Patienten. Echte Patienten kommen nur mit schriftlicher Einwilligung ins Bild und nie mit Behandlungsdetails, die auf eine Diagnose schließen lassen. Am einfachsten: Mitarbeiter übernehmen die Patientenrolle, echte Patienten bleiben außen vor. Im Wartebereich wird ohne Patienten fotografiert.
Heilmittelwerbegesetz. Vorher-nachher-Bilder bei operativen Eingriffen ohne medizinische Notwendigkeit sind außerhalb der Fachkreise verboten, und die Kammern raten bei zahnärztlichen Eingriffen zur Vorsicht. Ein Foto einer Behandlerin am Stuhl ist Information, ein Foto "so sah das Gebiss vorher aus" ist es nicht. Was erlaubt ist, steht im Artikel Werbung für Zahnärzte.
Nutzungsrechte. Der Fotograf ist Urheber und bleibt es. Die Praxis braucht ein schriftliches, zeitlich und räumlich unbegrenztes Nutzungsrecht für alle Medien, inklusive Bearbeitung (Zuschnitt für Formate). Ohne diese Vereinbarung darf die Praxis das Bild streng genommen nur dort nutzen, wofür es beauftragt wurde. Die Namensnennung des Fotografen ist üblich und im Impressum leicht unterzubringen.
Was ein Fototag kostet
Ein Fototag mit einem Praxisfotografen kostet in der Regel einige hundert bis wenige tausend Euro, abhängig von Region, Umfang, Bildbearbeitung und Nutzungsrechten, und er versorgt die Praxis für zwei bis drei Jahre.
Was den Preis bestimmt: die Dauer (ein halber oder ganzer Tag), die Zahl der bearbeiteten Bilder (zwölf Motive ergeben nach Bearbeitung meist 30 bis 60 Dateien in verschiedenen Formaten), die Nutzungsrechte und die Anfahrt. Ein Fotograf, der Räume fotografieren kann, ist dabei wichtiger als einer, der Hochzeiten fotografiert; Praxis- und Architekturfotografen kennen das Licht in Behandlungszimmern.
Die Rechnung dazu: Ein neuer Patient ist über die Zeit ab 2.000 Euro wert, ein einzelnes Implantat 2.000 bis 4.500 Euro (Destatis, KZBV, BZÄK, Stand 06/2026). Wenn echte Fotos auf der Behandlungsseite und im Google-Profil in zwei Jahren auch nur eine Handvoll Patienten den Ausschlag geben, hat sich der Fototag bezahlt. Und weil der Fototag ein einmaliger Posten ist, gehört er in dieselbe Kategorie wie die Website: einmal richtig, dann Pflege. Wie die Kosten insgesamt aussehen, steht im Artikel Was kostet Marketing für eine Zahnarztpraxis?.
Was sich sparen lässt: Wer das Team selbst fotografieren will, kann Detail- und Stimmungsbilder mit einem guten Handy bei Tageslicht machen. Die Porträts und die Räume überlässt man dem Fotografen, dort sieht man den Unterschied sofort.
Sechs Fehler bei Praxisfotos
Die häufigsten Fehler bei Praxisfotos lassen sich mit der Vorbereitung vermeiden, und die meisten kosten die Praxis Vertrauen, ohne dass sie es merkt.
Stockfotos. Der erste und häufigste. Ein Model ersetzt nie das Team.
Fotos von der Eröffnung. Acht Jahre alt, das halbe Team hat gewechselt, die Räume wurden renoviert. Ein Patient, der eine Behandlerin auf der Website sieht und in der Praxis eine andere trifft, ist irritiert.
Handyfotos mit Neonlicht. Gelbstich, verwackelt, Kabel im Bild. Besser gar kein Foto als dieses.
Behandler ohne Gesicht. Ein Porträt mit Maske und Lupenbrille sagt nichts. Das Porträt zeigt das Gesicht, die Aufnahme bei der Arbeit darf die Maske zeigen.
Patienten im Wartebereich. Ohne Einwilligung ein Datenschutzverstoß, mit Einwilligung meist unnötig.
Nur Querformat. Auf dem Handy und in sozialen Medien braucht die Praxis Hochformat. Der Fotograf liefert beides, wenn er es vorher weiß.
Wie wir bei DoktorLeads mit Praxisfotos arbeiten
Bei uns gehören Praxisfotos zum Schritt "Website und eigene Behandlungsseiten", und die Praxis liefert sie, wir sagen, welche.
Beim Aufbau der Website bekommt die Praxis die Aufnahmeliste, den Vorbereitungsplan und die Einwilligungsvorlage. Wir empfehlen einen Fotografen, der Räume kann, oder prüfen den, den die Praxis kennt. Nach dem Fototag schneiden wir die Bilder für Website, Google-Profil, Doctolib und Karriereseite zu, laden sie an allen Stellen hoch und legen sie so ab, dass die Praxis sie später selbst findet. Stockfotos verwenden wir nicht, auch nicht als Platzhalter.
Was wir insgesamt tun, steht auf der Seite Zahnarzt-Marketing. Der Einstieg ist der Praxis-Check: sechs Fragen, danach erhalten Sie Ihren Marketing-Plan.
Bilder für die Behandlungsseiten: was der Patient sehen will
Auf einer Behandlungsseite will der Patient drei Dinge sehen: wer ihn behandelt, wo es passiert und wie der Ablauf ungefähr aussieht; alles andere lenkt ab.
Die Implantat-Seite zeigt die Behandlerin, die Implantate setzt, als Porträt neben ihrem Namen und ihrer Qualifikation. Sie zeigt das Behandlungszimmer, in dem es passiert, mit Tageslicht und ohne Patienten. Und sie zeigt eine gestellte Szene aus dem Ablauf: die Beratung am Bildschirm mit der Röntgenaufnahme, die Behandlerin am Stuhl mit einer Mitarbeiterin als Patientin. Drei Bilder, mehr nicht. Was sie nicht zeigt: Vorher-nachher-Fotos bei operativen Eingriffen, Nahaufnahmen offener Münder, Blut, Werkzeug in Aktion. Das Heilmittelwerbegesetz zieht die Grenze bei Vorher-nachher; der gesunde Menschenverstand zieht sie früher.
Die Prophylaxe-Seite darf freundlicher sein: die Prophylaxe-Kraft mit Patientin im Gespräch, der Raum, ein Detail wie das Instrumententablett. Die Aligner-Seite zeigt die Schiene in der Hand, den Scanner, die Beraterin. Jede Behandlungsseite bekommt ihre eigenen Bilder, weil eine Seite, die dasselbe Teamfoto zeigt wie fünf andere, für Google und den Patienten austauschbar ist.
Ein praktischer Punkt: Die Bilder für die Behandlungsseiten werden beim Fototag mitgeplant, als Teil der Aufnahmen 8 und 9 aus der Liste. Wer weiß, dass er eine Implantat-, eine Aligner- und eine Prophylaxe-Seite baut, sagt dem Fotografen vorher, welche drei Szenen er braucht. Das kostet am Fototag eine halbe Stunde und spart später den Griff zum Stockfoto.
Und noch ein Punkt, der oft vergessen wird: die Reihenfolge der Bilder auf der Seite. Das Porträt der Behandlerin steht neben dem Antwortsatz oben, weil der Patient zuerst wissen will, wer ihn behandelt. Das Behandlungszimmer folgt beim Ablauf, die gestellte Szene beim Abschnitt zur Beratung. Ein Bild ganz oben, das nur Dekoration ist, schiebt den Antwortsatz auf dem Handy unter den ersten Bildschirm, und genau dort soll er nicht landen.
Häufige Fragen
Welche Fotos braucht eine Zahnarztpraxis für die Website?
Zwölf Aufnahmen: Eingang von der Straße, Empfang, Wartebereich, zwei Behandlungszimmer, jede Behandlerin und jeder Behandler einzeln, das Team, zwei Aufnahmen bei der Arbeit, Röntgen oder Labor, ein Detail und ein Bild für die Karriereseite. Alle echt, bei Tageslicht, in Quer- und Hochformat.
Darf eine Zahnarztpraxis Stockfotos verwenden?
Rechtlich ja, mit gültiger Lizenz. Sinnvoll ist es nicht: Patienten erkennen Stockfotos, dasselbe Bild steht auf vielen anderen Praxis-Websites, und im Google-Profil zählen eigene Fotos. Echte Bilder sind das günstigste Vertrauenssignal einer Praxis.
Was kostet ein Praxisfotograf?
Ein Fototag kostet in der Regel einige hundert bis wenige tausend Euro, abhängig von Region, Dauer, Zahl der bearbeiteten Bilder und Nutzungsrechten. Die Bilder versorgen die Praxis für zwei bis drei Jahre an allen Stellen, von der Website bis zum Google-Profil.
Müssen Mitarbeiter einer Fotoaufnahme zustimmen?
Ja, schriftlich und freiwillig, mit Angabe der Verwendung und der Dauer. Wer nicht fotografiert werden will, wird nicht fotografiert. Die Einwilligung kann widerrufen werden, dann wird das Bild entfernt. Beim Ausscheiden aus der Praxis gilt dasselbe.
Dürfen Patienten auf Praxisfotos zu sehen sein?
Nur mit schriftlicher Einwilligung und ohne Behandlungsdetails, die auf eine Diagnose schließen lassen. Einfacher ist es, Mitarbeiter die Patientenrolle übernehmen zu lassen und den Wartebereich ohne Personen zu fotografieren. Vorher-nachher-Bilder bei operativen Eingriffen sind nach dem Heilmittelwerbegesetz verboten.
Wie oft sollten Praxisfotos erneuert werden?
Alle zwei bis drei Jahre, oder wenn sich Team oder Räume wesentlich verändert haben. Das Google-Profil freut sich zusätzlich über einige neue Fotos pro Quartal, die auch mit dem Handy bei Tageslicht entstehen können.
Fazit
Praxisfotos sind das günstigste Vertrauenssignal, das eine Zahnarztpraxis hat, und Stockfotos sind das Gegenteil davon. Zwölf echte Aufnahmen an einem vorbereiteten Fototag versorgen Website, Google-Profil, Portale, Karriereseite und Social Media für zwei bis drei Jahre. Wer die Einwilligungen, das Heilmittelwerbegesetz und die Nutzungsrechte vorher regelt, hat danach keine Arbeit mehr damit. Und wer den Eingang und die Behandler einzeln fotografiert, hat die zwei Bilder, die Patienten wirklich sehen wollen.
Wo steht Ihre Praxis heute?
Der Praxis-Check zeigt Ihnen in zwei Minuten, wo Ihre Praxis bei Google steht, welche Behandlungen in Ihrem Bezirk gesucht werden und was als Erstes zu tun ist. Sie beantworten sechs Fragen, wir prüfen Ihre Sichtbarkeit und schicken Ihnen Ihren Marketing-Plan.
Kostenfrei · 2 Minuten
Dieser Artikel ist eine Einordnung aus der Praxis und ersetzt keine Rechtsberatung.

Daniel Walter
Ihr fester Ansprechpartner, DoktorLeads
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