Kennzahlen der Zahnarztpraxis: die fünf Zahlen, mit denen Sie den Honorarumsatz steuern

David Fiegel · Gründer DoktorLeads

Der Umsatz einer Zahnarztpraxis ist ein Ergebnis, keine Stellschraube. Gesteuert wird er über fünf Kennzahlen, die vor dem Umsatz liegen: Honorarumsatz pro Behandlungsstunde, Behandlungsmix, Neupatienten-Quote, Kosten pro Anfrage und Terminquote. Wer diese fünf kennt, weiß, warum der Umsatz so ist, wie er ist, und woran er drehen kann.
Die meisten Praxisinhaber kennen ihren Umsatz aus der Abrechnung und ihre Kosten vom Steuerberater, beides mit einigen Monaten Verzögerung. Dazwischen liegt ein Quartal, in dem die Praxis nach Gefühl gesteuert wird. Dieser Artikel erklärt die fünf Kennzahlen, mit denen das Gefühl durch Zahlen ersetzt wird, zeigt, wie jede gerechnet wird, und wie ein Cockpit aussieht, das der Inhaber ohne Nachfrage lesen kann. Was er nicht tut: Durchschnittsumsätze nennen. Die stehen bei KZBV und BZÄK, und sie sagen über die eigene Praxis nichts.
Das Wichtigste in Kürze
- Honorarumsatz pro Behandlungsstunde ist die Kennzahl, die alles andere ordnet: Umsatz geteilt durch Stunden am Stuhl. Sie zeigt, ob die Praxis mit mehr Stunden oder mit besseren Stunden wächst.
- Der Behandlungsmix zeigt, woher der Umsatz kommt. Ein Implantat ist 2.000 bis 4.500 Euro wert, eine Aligner-Behandlung 3.500 bis 8.000 Euro, ein treuer Prophylaxe-Patient 160 bis 300 Euro im Jahr (Destatis, KZBV, BZÄK, Stand 06/2026). Wer den Mix verschiebt, verschiebt den Honorarumsatz ohne zusätzliche Stunden.
- Die Neupatienten-Quote, pro Behandlung gezählt, zeigt, ob die Praxis wächst oder nur voller wird.
- Kosten pro Anfrage und Terminquote zeigen, ob das Marketing funktioniert und ob die Praxis aus Anfragen Termine macht. Bei professioneller Führung liegen die Akquisekosten pro Neupatient in der Regel bei 50 bis 80 Euro.
- Alle fünf gehören in ein Cockpit mit Live-Daten, nicht in einen Quartalsbericht als PDF. Ein Quartalsgespräch bespricht sie.
- Ziele werden pro Kennzahl gesetzt, nicht als Umsatzzahl: zum Beispiel "fünf Implantat-Neupatienten im Monat" statt "zehn Prozent mehr Umsatz".
Warum Umsatz die falsche Zahl zum Steuern ist
Umsatz ist die Summe aus allem, was in der Praxis passiert ist, und genau deshalb lässt sich mit ihm nichts steuern: Er zeigt nicht, ob er aus mehr Stunden, aus besseren Behandlungen oder aus mehr Patienten kam.
Zwei Praxen mit demselben Umsatz können völlig verschieden dastehen. Die eine behandelt 45 Stunden die Woche, vor allem Kontrollen und Zahnreinigungen, und der Inhaber ist erschöpft. Die andere behandelt 30 Stunden, davon ein Drittel Implantate und Aligner, und der Inhaber hat einen freien Tag. Der Umsatz ist gleich, der Honorarumsatz pro Stunde nicht, und der Unterschied ist die Lebensqualität des Inhabers.
Deshalb beginnt die Steuerung nicht beim Umsatz, sie beginnt bei der Frage, woraus er besteht. Das ist die Idee hinter allem, was wir bei DoktorLeads tun, und sie steht auf der Seite Zahnarzt-Marketing: mehr Honorarumsatz, nicht mehr Terminliste.
Für die Branchenzahlen, also was eine durchschnittliche Praxis umsetzt und was ein Inhaber verdient, sind die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und die Bundeszahnärztekammer die Quellen. Sie veröffentlichen jährlich Daten. Wir nennen hier bewusst keine Durchschnitte, weil sie für die einzelne Praxis nichts bedeuten: Standort, Behandlungsmix und Kostenstruktur sind in jeder Praxis anders.
Kennzahl 1: Honorarumsatz pro Behandlungsstunde
Der Honorarumsatz pro Behandlungsstunde ist der Umsatz aus zahnärztlichen Leistungen geteilt durch die Stunden, die am Behandlungsstuhl gearbeitet wurden, und er ist die Kennzahl, die alle anderen ordnet.
Die Rechnung: Honorarumsatz eines Monats (ohne Fremdlabor und Material, weil die durchlaufen) geteilt durch die Behandlungsstunden aller Behandler in diesem Monat. Das Praxissystem kennt beides, wenn die Behandlungszeiten erfasst werden. Wer sie nicht erfasst, schätzt sie einen Monat lang mit dem Terminbuch und hat dann eine Ausgangszahl.
Was die Zahl zeigt: Ob die Praxis mit ihren Stunden das erwirtschaftet, was sie erwirtschaften könnte. Ein Inhaber, der die Zahl kennt, kann jede Entscheidung dagegen prüfen. Lohnt sich die Samstagssprechstunde? Lohnt sich die Prophylaxe-Kraft? Lohnt sich die Stunde, die er selbst mit dem Google-Profil verbringt, oder ist das die teuerste Stunde der Woche? Eine Behandlungsstunde erwirtschaftet in einer Zahnarztpraxis in der Regel mehrere hundert Euro Honorar, deshalb ist die Zeit des Inhabers der teuerste Posten überhaupt.
Was die Zahl bewegt: der Behandlungsmix. Eine Stunde Kontrolle und eine Stunde Implantat-Beratung sind für den Kalender gleich lang und für den Honorarumsatz sehr verschieden. Damit ist Kennzahl 1 die Folge von Kennzahl 2.
Kennzahl 2: der Behandlungsmix
Der Behandlungsmix ist die Aufteilung des Honorarumsatzes nach Behandlungsarten, und er ist die Kennzahl, an der eine Praxis am meisten drehen kann, ohne mehr zu arbeiten.
Die Rechnung: Honorarumsatz eines Quartals aufgeteilt nach Kontrollen und Füllungen, Prophylaxe, Zahnersatz, Implantate, Kieferorthopädie oder Aligner, Ästhetik, Chirurgie. Das Praxissystem liefert das über die Abrechnungsziffern. Das Ergebnis sind Prozentanteile, und die Frage lautet: Passt die Verteilung zu dem, was die Praxis kann und was der Bezirk braucht?
Was ein einzelner Fall wert ist, konservativ abgeleitet aus Destatis, KZBV und BZÄK (Stand 06/2026): ein Implantat 2.000 bis 4.500 Euro, eine Aligner-Behandlung 3.500 bis 8.000 Euro, Ästhetik und Veneers als Selbstzahlerleistungen im oberen Bereich, ein treuer Prophylaxe-Patient 160 bis 300 Euro im Jahr, ein neuer Patient über die Zeit ab 2.000 Euro. Wer den Anteil der oberen Behandlungen um wenige Prozentpunkte verschiebt, erhöht den Honorarumsatz pro Stunde spürbar, bei gleichen Stunden.
Der Mix verschiebt sich nicht von allein. Er verschiebt sich, wenn die Praxis für die gewünschten Behandlungen gefunden wird: eine eigene Seite pro Behandlung, Anzeigen auf genau diese Behandlung, das Google-Profil mit diesen Leistungen. Das ist der Grund, warum unser erster Schritt der Behandlungs-Match ist und nicht die Budgetfrage. Wie die Kosten dazu aussehen, steht im Artikel Was kostet Marketing für eine Zahnarztpraxis?.
Praxis-Check
Wie sichtbar ist Ihre Praxis heute? In 2 Minuten sehen Sie, wo Ihre Praxis bei Google steht, welche Behandlungen in Ihrem Bezirk gesucht werden und was als Erstes zu tun ist.
Kennzahl 3: die Neupatienten-Quote, pro Behandlung
Die Neupatienten-Quote ist der Anteil neuer Patienten an allen behandelten Patienten im Monat, gezählt pro Behandlung, und sie zeigt, ob die Praxis wächst oder nur voller wird.
Die Rechnung: Erstuntersuchungen im Monat geteilt durch alle behandelten Patienten im Monat. Eine Praxis mit 400 behandelten Patienten und 24 Erstuntersuchungen hat 6 Prozent. Der Wert allein sagt wenig; die Richtung über drei Monate und die Aufteilung nach Behandlung sagen alles. Steigt die Quote, während die Implantat- und Aligner-Fälle mitsteigen, wächst die Praxis richtig. Steigt sie, während nur Kontrollen zunehmen, wird sie voller.
Dazu gehört die Herkunft: Jeder Neupatient wird beim ersten Termin gefragt, wie er auf die Praxis gekommen ist. Empfehlung, Google, Überweisung, sonstiges. Nach einem Quartal steht schwarz auf weiß, welche Quelle liefert. Warum das wichtig ist und was jede Quelle kostet, steht im Artikel Neupatienten gewinnen als Zahnarzt.
Kennzahl 4: Kosten pro Anfrage, pro Behandlung
Die Kosten pro Anfrage sind das Werbebudget plus Betreuung eines Monats geteilt durch die Zahl der Anfragen, die daraus entstanden sind, und sie zeigen, ob das Marketing funktioniert, lange bevor der Umsatz es zeigt.
Die Rechnung braucht eine Voraussetzung, die in vielen Praxen fehlt: Jede Anfrage muss gezählt und einer Herkunft und einer Behandlung zugeordnet werden. Anruf aus der Anzeige, Formular von der Implantat-Seite, Anruf aus dem Google-Profil. Ohne diese Zählung gibt es keine Kosten pro Anfrage, nur ein Budget, das weg ist.
Was die Zahl zeigt: Ein Klick auf eine Zahnarzt-Anzeige kostet in Deutschland aktuell 2,27 bis 9,04 Euro (Google Ads Keyword Planner, September 2026). Bei einer professionell geführten Kampagne liegen die Akquisekosten pro Neupatient in der Regel bei 50 bis 80 Euro. Eine oralchirurgische Praxis in Berlin kam nach dem Aufbau eigener Behandlungsseiten und gemessener Anzeigen auf 34 Euro pro Implantat-Anfrage. Gegen einen Behandlungswert von 2.000 bis 4.500 Euro ist das eine Rechnung, die ein Inhaber im Kopf nachvollziehen kann. Solche Werte hängen an Standort, Behandlung und Website; sie sind möglich, nicht garantiert.
Die Zahl wird pro Behandlung geführt, weil eine Prophylaxe-Anfrage und eine Implantat-Anfrage verschieden viel kosten dürfen. Wie die Rechnung mit 500 und 1.500 Euro Budget aussieht, steht im Artikel Google Ads für Zahnärzte.
Kennzahl 5: die Terminquote
Die Terminquote ist der Anteil der Anfragen, aus denen ein Termin wurde, und sie ist die Kennzahl, die den Unterschied zwischen Marketing und Praxisablauf sichtbar macht.
Die Rechnung: Termine aus Anfragen geteilt durch Anfragen, pro Monat. Eine Praxis mit 20 Anfragen und 12 Terminen hat 60 Prozent. Liegt die Quote unter der Hälfte, verliert die Praxis nach der Anfrage, nicht davor, und das ist die günstigste Stelle, an der sich etwas ändern lässt: Rückruf am selben Tag, Online-Terminbuchung mit sofortiger Bestätigung, Telefonnummer zum Antippen auf dem Handy.
Dazu gehört die zweite Stufe, der Anteil der Termine, aus denen eine Behandlung wurde. Bei Implantaten wird aus drei Beratungsterminen in der Regel eine Behandlung, bei Prophylaxe deutlich mehr. Wer beide Stufen kennt, sieht, ob das Problem in der Sichtbarkeit, am Telefon oder in der Beratung liegt. Und er sieht, was ein geplatzter Termin kostet: Eine oralchirurgische Praxis in Berlin hatte nach der Einführung von Terminerinnerungen 40 Prozent weniger geplatzte Termine.
Das Cockpit: fünf Zahlen auf einen Blick
Ein Cockpit zeigt die fünf Kennzahlen als Live-Daten, die der Inhaber jederzeit ohne Nachfrage lesen kann, und es ersetzt den Quartalsbericht als PDF, den niemand liest.
Zum Vergrößern tippen
Drei Regeln für ein Cockpit, das gelesen wird. Erstens: fünf Zahlen, nicht fünfzig. Wer alles zeigt, zeigt nichts. Zweitens: jede Zahl mit ihrer Richtung über drei Monate, weil ein einzelner Wert nichts bedeutet und die Bewegung alles. Drittens: live, nicht als Bericht. Ein PDF einmal im Quartal ist keine Messung, es ist eine Erinnerung daran, dass Geld ausgegeben wurde.
Was Kennzahl 1 bis 3 betrifft, liefert das Praxissystem die Daten. Kennzahl 4 und 5 kommen aus der Messung von Anrufen, Formularen und Terminbuchungen, die mit dem Marketing zusammenhängen. Beides zusammen auf einer Seite ist das, was wir Cockpit nennen.
Ziele setzen: pro Kennzahl, nicht als Umsatz
Ein Ziel für eine Zahnarztpraxis wird pro Kennzahl gesetzt, nicht als Umsatzzahl, weil eine Umsatzzahl nichts darüber sagt, was die Praxis dafür tun soll.
"Zehn Prozent mehr Umsatz" ist ein Wunsch. "Fünf Implantat-Neupatienten im Monat bei unter 60 Euro pro Anfrage und einer Terminquote über 60 Prozent" ist ein Ziel, weil daraus Handlungen folgen: eine Implantat-Seite, eine Kampagne darauf, ein Rückruf am selben Tag. Und weil sich nach einem Quartal prüfen lässt, ob es erreicht wurde.
Fünf Ziele, die sich messen lassen, als Muster:
Honorarumsatz pro Stunde um einen festen Betrag erhöhen, bei gleichen Stunden.
Anteil einer Behandlung im Mix von X auf Y Prozent verschieben.
Neupatienten für diese Behandlung pro Monat auf eine feste Zahl bringen.
Kosten pro Anfrage für diese Behandlung unter einem festen Betrag halten.
Terminquote über einen festen Prozentsatz bringen.
Alle fünf hängen zusammen: Wer Ziel 2 erreicht, erreicht Ziel 1. Wer Ziel 3 bis 5 erreicht, erreicht Ziel 2. Das ist die Kette, und sie beginnt beim Marketing, nicht beim Umsatz.
Woran Sie nach 90 Tagen sehen, ob es funktioniert
Nach 90 Tagen erkennen Sie an vier Zahlen, ob Ihr Marketing funktioniert: Anfragen pro Behandlung, Kosten pro Anfrage, Terminquote und die Position Ihrer Praxis in der Google-Karte für Ihre Kern-Behandlung.
Die erste Zahl zählt pro Behandlung, nie pro Praxis. Zwanzig Anfragen im Monat sagen nichts, wenn achtzehn eine Zahnreinigung wollten und die Kampagne für Implantate lief. Die zweite Zahl vergleichen Sie mit dem Wert der Behandlung: Liegt eine Implantat-Anfrage bei 30 bis 60 Euro, ist die Rechnung in der Regel klar. Die dritte Zahl zeigt, ob die Praxis aus Anfragen Termine macht, und hier liegt oft mehr Potenzial als in der Kampagne. Die vierte Zahl bewegt sich langsam, aber sie ist der Kanal, der später ohne Werbebudget Anfragen bringt.
Was Sie nach 90 Tagen nicht sehen werden: den Umsatz. Der kommt mit Verzögerung, weil aus einer Implantat-Anfrage im ersten Monat eine Beratung im zweiten und eine Behandlung im dritten wird. Deshalb sind die vier Zahlen so wichtig: Sie zeigen die Richtung, bevor die Abrechnung sie zeigt.
Was Sie von uns erwarten können und was nicht
Bei DoktorLeads bekommen Sie fünf Dinge, die sich prüfen lassen, und ein Versprechen bekommen Sie nicht: das zu Patientenzahlen.
Erstens planbar neue Anfragen für Ihre lukrativsten Behandlungen, aus Ihrem eigenen Bezirk. Zweitens ein sauberes Fundament: eine Website mit eigener Seite pro Kern-Behandlung und ein gepflegtes Google-Profil, das auch dann arbeitet, wenn gerade keine Anzeige läuft. Drittens Sichtbarkeit bei Google, in der Karte und in der KI-Suche. Viertens das Cockpit mit den fünf Kennzahlen als Live-Daten. Fünftens einen festen Ansprechpartner und ein Gespräch pro Quartal, in dem wir gemeinsam nachsteuern.
Was Sie nicht bekommen: Versprechen zu Patientenzahlen. Das verbietet das Heilmittelwerbegesetz zu Recht, und es wäre unseriös, weil Standort, Behandlung und Wettbewerb in jedem Bezirk anders sind. Was wir stattdessen liefern, ist die Messung. Nach dem ersten Quartal wissen Sie auf den Euro, was eine Anfrage für Implantate in Ihrem Bezirk kostet und wie viele davon zu einer Behandlung wurden. Mit dieser Zahl entscheiden Sie, nicht mit einem Bauchgefühl. Wir arbeiten pro Bezirk mit einer Praxis; der Einstieg ist der Praxis-Check.
Häufige Fragen
Welche Kennzahlen sind für eine Zahnarztpraxis wichtig?
Fünf: Honorarumsatz pro Behandlungsstunde, Behandlungsmix, Neupatienten-Quote pro Behandlung, Kosten pro Anfrage pro Behandlung und Terminquote. Umsatz und Gewinn sind Ergebnisse dieser fünf, keine Steuergrößen.
Wie viel Umsatz macht eine Zahnarztpraxis?
Das hängt von Standort, Behandlungsmix, Zahl der Behandler und Kostenstruktur ab, und Durchschnittszahlen sagen über die einzelne Praxis wenig. Branchenzahlen veröffentlichen die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und die Bundeszahnärztekammer. Wichtiger als der Durchschnitt ist der eigene Honorarumsatz pro Behandlungsstunde und seine Richtung.
Wie viel verdient ein selbständiger Zahnarzt?
Auch das hängt von Standort, Mix und Kosten ab. Für die Steuerung zählt: Ein Implantat ist 2.000 bis 4.500 Euro wert, eine Aligner-Behandlung 3.500 bis 8.000 Euro, ein Prophylaxe-Patient 160 bis 300 Euro im Jahr. Wer den Behandlungsmix verschiebt, verändert das Einkommen bei gleichen Stunden.
Wie hoch ist die Gewinnmarge einer Zahnarztpraxis?
Die Umsatzrendite unterscheidet sich stark nach Praxisgröße und Kostenstruktur; Branchenwerte stehen bei KZBV und BZÄK. Für die Praxisführung ist der Honorarumsatz pro Behandlungsstunde die bessere Zahl, weil er sich monatlich steuern lässt und die Rendite ihm folgt.
Was ist ein gutes Ziel für eine Zahnarztpraxis?
Ein Ziel pro Kennzahl, nicht als Umsatzzahl: zum Beispiel fünf Implantat-Neupatienten im Monat bei unter 60 Euro pro Anfrage und einer Terminquote über 60 Prozent. Daraus folgen Handlungen, und nach einem Quartal lässt sich prüfen, ob es erreicht wurde.
Was ist ein Praxis-Cockpit?
Eine Seite mit den fünf Kennzahlen als Live-Daten, jede mit Richtung über drei Monate, die der Inhaber jederzeit ohne Nachfrage lesen kann. Es ersetzt den Quartalsbericht als PDF und ist die Grundlage des Quartalsgesprächs.
Fazit
Der Umsatz einer Zahnarztpraxis ist ein Ergebnis, gesteuert wird er über fünf Kennzahlen davor: Honorarumsatz pro Stunde, Behandlungsmix, Neupatienten-Quote, Kosten pro Anfrage und Terminquote. Der größte Hebel ist der Mix, weil ein Implantat zehnmal so viel wert ist wie eine Kontrolle und die Stunde gleich lang bleibt. Die fünf Zahlen gehören in ein Cockpit mit Live-Daten, Ziele werden pro Kennzahl gesetzt, und nach 90 Tagen zeigen Anfragen, Kosten pro Anfrage und Terminquote die Richtung, lange bevor die Abrechnung sie zeigt.
Wo steht Ihre Praxis heute?
Der Praxis-Check zeigt Ihnen in zwei Minuten, wo Ihre Praxis bei Google steht, welche Behandlungen in Ihrem Bezirk gesucht werden und was als Erstes zu tun ist. Sie beantworten sechs Fragen, wir prüfen Ihre Sichtbarkeit und schicken Ihnen Ihren Marketing-Plan.
Kostenfrei · 2 Minuten

David Fiegel
Gründer DoktorLeads
Baut mit seinem Team die Patientengewinnung für Zahnarztpraxen im DACH-Raum: Website, Google Ads, Sichtbarkeit bei Google und Bewerberportal aus einer Hand.
Zum Praxis-CheckWeiterlesen

Ziele für die Zahnarztpraxis: fünf, die sich messen lassen
"Mehr Umsatz" ist kein Ziel, es ist ein Wunsch. Fünf Ziele für eine Zahnarztpraxis, jedes mit einer Zahl, der Herleitung aus dem Honorarumsatz, der Maßnahme dahinter und dem Monat, in dem es geprüft wird: Honorarumsatz je Stunde, Privatanteil, Recall-Quote, Anfragen je Behandlung, Stellenbesetzung.

Privatpatienten gewinnen: warum die Behandlung zählt und nicht die Versicherung
Privatpatienten gewinnen heißt in der Praxis: mehr Privatleistungen bei allen Patienten. Warum ein Implantat mehr bringt als zehn Kontrollen, wie die Anfrage für Implantat, Aligner und Zahnersatz über die Suche nach der Behandlung entsteht und welche Behandlung in welchem Bezirk gefragt ist.

Recall in der Zahnarztpraxis: was digital funktioniert und was die Quote verrät
Der günstigste Termin ist der eines Patienten, der schon da war. Was ein Recall ist, wie die Recall-Quote berechnet wird, welcher Kanal was bringt, was Einwilligung und UWG verlangen und was ein Prozent mehr Quote im Honorarumsatz bedeutet.
