Patienten und Kennzahlen

Patientenakquise für Zahnärzte: wo neue Patienten heute herkommen und was davon planbar ist

David Fiegel

David Fiegel · Gründer DoktorLeads

10. August 2026 · 13 min Lesezeit

Kreidezeichnung einer offenen Praxistür mit Zahnsymbol, mehrere Fußspuren nähern sich, eine grün markierte Spur führt durch die Tür

Patientenakquise für eine Zahnarztpraxis heißt heute, an der Stelle sichtbar zu sein, an der ein Mensch eine Behandlung sucht, und aus dieser Suche einen Termin zu machen. Neue Patienten kommen aus drei Quellen: Empfehlung, Suche und Überweiser. Nur eine davon lässt sich planen.

Das Wort klingt nach Vertrieb, und viele Praxisinhaber mögen es deshalb nicht. Zu Recht: Kaltakquise, Rabatte und Anrufe gibt es in der Zahnmedizin nicht, das Berufsrecht verbietet sie, und sie würden auch nicht funktionieren. Was funktioniert, ist unspektakulär: dort stehen, wo gesucht wird, den Weg zum Termin kurz halten und messen, welche Behandlung dabei herauskommt. Dieser Artikel zeigt die drei Quellen, den Weg von der Suche bis zur Behandlung als Trichter, die Kosten pro Patient und die Frage, die wichtiger ist als die Zahl: welche Patienten eine Praxis eigentlich gewinnen will.

Das Wichtigste in Kürze

  • Drei Quellen: Empfehlung (wertvoll, nicht planbar), Suche bei Google und in der KI (planbar, messbar) und Überweiser (für Fachpraxen, abhängig von Beziehungen). Planbare Patientenakquise ist die zweite Quelle.
  • Die Suche "Zahnarzt in der Nähe" wird in Deutschland über 60.000-mal im Monat eingegeben, "professionelle Zahnreinigung" 22.200-mal (SE Ranking, Google Ads Keyword Planner, September 2026).
  • Der Weg ist ein Trichter: Suche, Klick, Anfrage, Termin, Behandlung. Bei einer guten Behandlungsseite werden aus 100 Klicks in der Regel rund 5 Anfragen und 3 Termine. Die Zahlen sind Annahmen, die Praxis ersetzt sie durch ihre eigenen.
  • Bei einer professionell geführten Kampagne liegen die Akquisekosten pro Neupatient in der Regel bei 50 bis 80 Euro. Ein neuer Patient ist über die Zeit ab 2.000 Euro wert.
  • Die wichtigste Frage lautet "welche Patienten", erst danach "wie viele": Ein Implantat-Patient ist 2.000 bis 4.500 Euro wert, ein Prophylaxe-Patient 160 bis 300 Euro im Jahr. Akquise pro Behandlung, nicht pro Praxis.
  • Der größte Verlust passiert nach der Anfrage: Wer erst nach zwei Tagen zurückruft, verliert einen Teil der Patienten an die nächste Praxis in der Liste. Ein Rückruf am selben Tag ist die günstigste Akquise-Maßnahme überhaupt.

Was Patientenakquise heute bedeutet

Patientenakquise ist die Summe aller Maßnahmen, mit denen eine Praxis von den Menschen gefunden wird, die genau ihre Behandlung suchen, und mit denen aus diesem Kontakt ein Termin wird.

Der zweite Halbsatz ist der, den die meisten Definitionen weglassen. Sichtbar zu sein reicht nicht. Eine Praxis kann auf Platz eins bei Google stehen und trotzdem keine neuen Patienten gewinnen, wenn die Seite dem Suchenden nicht sagt, ob er hier richtig ist, wenn die Telefonnummer nicht antippbar ist oder wenn niemand zurückruft. Patientenakquise endet nicht beim Klick, sie endet beim Termin. Und für die Praxis endet sie eigentlich erst bei der Behandlung, weil ein Beratungstermin ohne Behandlung Kosten ohne Ertrag ist.

Deshalb hat Patientenakquise zwei Hälften: die Sichtbarkeit, die Anfragen bringt, und den Ablauf in der Praxis, der aus Anfragen Termine macht. Die zweite Hälfte kostet fast nichts und wird fast immer vergessen.

Die drei Quellen neuer Patienten

Neue Patienten kommen aus drei Quellen: aus der Empfehlung durch bestehende Patienten, aus der Suche bei Google und in der KI und, bei Fachpraxen, aus der Überweisung durch Kollegen. Jede Quelle hat eine andere Logik.

Quelle 1: Empfehlung. Die wertvollste Quelle, weil ein empfohlener Patient mit Vertrauen kommt. Und die am wenigsten planbare, weil sie von der Zufriedenheit der bestehenden Patienten und vom Zufall abhängt, ob gerade jemand im Umfeld einen Zahnarzt sucht. Eine Praxis kann Empfehlungen begünstigen, indem sie um Bewertungen bittet und ein Praxiserlebnis bietet, über das man spricht. Sie kann sie nicht steuern. Wer sein Wachstum allein auf Empfehlungen baut, wächst so schnell oder so langsam, wie der Zufall es will.

Quelle 2: Suche. Die planbare Quelle. Ein Mensch mit einem gelockerten Implantat, mit dem Wunsch nach geraden Zähnen oder mit Zahnschmerzen tippt seine Frage bei Google ein, öffnet die Karte, liest Bewertungen und fragt immer häufiger gleich die KI. Allein "Zahnarzt in der Nähe" wird in Deutschland über 60.000-mal im Monat eingegeben, "professionelle Zahnreinigung" 22.200-mal, "Zahnarzt Berlin" 12.100-mal. Wer dort steht, bekommt Anfragen, Monat für Monat, in einer Menge, die sich steuern lässt. Das ist der Teil der Patientenakquise, um den es in diesem Artikel hauptsächlich geht.

Quelle 3: Überweiser. Für Oralchirurgen, Kieferorthopäden und Praxen mit Schwerpunkt: Kollegen, die Patienten schicken. Wertvoll, aber abhängig von Beziehungen, die Jahre brauchen, und anfällig, wenn ein Überweiser selbst anfängt zu implantieren. Eine oralchirurgische Praxis in Berlin bekam ihre Implantat-Patienten lange fast nur über Überweiser. Nach dem Aufbau eigener Behandlungsseiten und gemessener Anzeigen kamen 130 Prozent mehr eigene Implantat-Anfragen, rund 20 zusätzliche im Monat, bei 34 Euro pro Anfrage. Die Praxis hängt seitdem nicht mehr am Überweiser. Solche Werte hängen an Standort, Behandlung und Website; sie sind möglich, nicht garantiert.

Quelle Suche: Karte, Liste, KI-Antwort

Bei einer Suche wie "Implantat Zahnarzt Spandau" zeigt Google drei Flächen, und eine Praxis muss auf mindestens einer davon stehen: in der KI-Antwort oben, in der Karte mit drei Praxen, in der Liste der Websites darunter.

Die Karte gewinnt die lokale Suche. Sie zeigt drei Praxen mit Bewertung, Öffnungszeit und Anruf-Knopf, und viele Patienten rufen direkt von dort an, ohne je eine Website zu sehen. Wer in der Karte steht, hat das Google-Unternehmensprofil gepflegt: richtige Kategorie, Leistungen einzeln eingetragen, aktuelle Fotos, beantwortete Bewertungen.

Die Liste zeigt Websites, und hier entscheidet eine Sache: Hat die Praxis eine eigene Seite für die gesuchte Behandlung? Google kann aus einer Seite "Leistungen" mit zwölf Stichpunkten nicht lesen, dass diese Praxis Implantate setzt. Eine Praxis in Berlin-Spandau war nur unter "Zahnarzt Spandau" auffindbar. Nach dem Aufbau eigener Behandlungsseiten stiegen die Impressionen in der Suche von rund 112 auf über 300 pro Tag, und die Praxis war für "Zahnimplantat" und "Prophylaxe Spandau" sichtbar.

Die KI-Antwort zitiert Seiten, die eine Frage im ersten Satz beantworten. "Ein Implantat kostet in unserer Praxis in der Regel zwischen X und Y Euro, abhängig von Befund und Knochensituation" ist zitierfähig. "Willkommen in unserer modernen Praxis" ist es nicht. Wie alle drei Flächen aufgebaut werden, steht unter SEO für Zahnärzte.

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Der Weg von der Suche zur Behandlung: ein Trichter

Der Weg vom Suchenden zum Patienten ist ein Trichter mit fünf Stufen: Suche, Klick, Anfrage, Termin, Behandlung. Auf jeder Stufe geht ein Teil verloren, und die Praxis kann an jeder Stufe etwas tun.

Der Trichter von der Suche zur Behandlung, mit Beispielzahlen Fünf Stufen von oben nach unten, jede schmaler: 100 Klicks, 5 Anfragen, 3 Termine, 1 Behandlung. Neben jeder Stufe steht, was die Praxis dort tun kann. Die Stufe Anfrage zu Termin ist mint markiert, weil dort der günstigste Hebel liegt. Von 100 Klicks zu einer Behandlung Beispielzahlen mit offenen Annahmen. Ihre Praxis setzt ihre eigenen ein. 100 Klicks aus Suche, Karte, Anzeige 5 Anfragen (Anruf, Formular, Buchung) 2 bis 3 Beratungstermine 1 Behandlung Rückruf am selben Tag Hebel: Behandlungsseite statt Startseite Hebel: Telefon zum Antippen, Online-Termin Hebel: Anfrage am selben Tag beantworten Hebel: Termin-Erinnerung, klarer Ablauf Hebel: Beratung mit Heil- und Kostenplan Annahmen: 5 % Anfrage-Quote, 60 % Terminquote, ein Drittel bis die Hälfte der Beratungen wird zur Behandlung. Mint: der günstigste Hebel.

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Die Zahlen im Trichter sind Annahmen, die wir offen ausweisen, damit jede Praxis sie durch ihre eigenen ersetzen kann: Aus 100 Klicks werden bei einer guten Behandlungsseite in der Regel rund 5 Anfragen. Aus 5 Anfragen werden bei schnellem Rückruf rund 3 Termine. Aus 3 Beratungsterminen wird bei Implantaten etwa eine Behandlung, bei Prophylaxe deutlich mehr.

Der entscheidende Punkt ist die mint markierte Stufe. Zwischen Anfrage und Termin verlieren Praxen die meisten Patienten, und zwar an die schnellere Praxis, selten an die bessere. Wer eine Anfrage vom Sonntag am Dienstag beantwortet, erreicht einen Menschen, der am Montag in der nächsten Praxis der Liste angerufen hat. Ein Rückruf am selben Tag, eine Online-Terminbuchung, die sofort bestätigt, und eine Telefonnummer, die auf dem Handy antippbar ist: Das sind die günstigsten Akquise-Maßnahmen, die es gibt, und sie kosten kein Werbebudget.

Was ein neuer Patient kostet

Ein neuer Patient kostet bei einer professionell geführten Kampagne in der Regel 50 bis 80 Euro Akquisekosten, und er ist über die Zeit ab 2.000 Euro wert. Das Verhältnis ist mindestens 1 zu 25.

Die Kostenseite lässt sich aus dem Trichter ableiten. Ein Klick auf eine Zahnarzt-Anzeige kostet in Deutschland aktuell 2,27 bis 9,04 Euro (Google Ads Keyword Planner, September 2026). Bei einem mittleren Klickpreis von 5 Euro kosten 100 Klicks 500 Euro. Werden daraus 5 Anfragen, kostet eine Anfrage 100 Euro; werden daraus 3 Termine, kostet ein Termin rund 170 Euro. Über die Karte und die normale Suche kommen zusätzliche Anfragen ohne Klickkosten dazu, deshalb liegt der Mischwert bei guter Führung in der Regel bei den genannten 50 bis 80 Euro pro Neupatient.

Die Wertseite steht in amtlichen Zahlen. Konservativ abgeleitet aus Destatis, KZBV und BZÄK (Stand 06/2026): Ein einzelnes Implantat ist 2.000 bis 4.500 Euro wert, eine Aligner-Behandlung 3.500 bis 8.000 Euro, ein treuer Prophylaxe-Patient 160 bis 300 Euro im Jahr, ein neuer Patient über die Zeit ab 2.000 Euro. Was ein Klick, ein Budget und die Betreuung im Einzelnen kosten, steht im Artikel Was kostet Marketing für eine Zahnarztpraxis?.

Patientenakquise pro Behandlung: welche Patienten Sie gewinnen wollen

Die wichtigste Entscheidung in der Patientenakquise ist nicht die Zahl, es ist die Behandlung: Eine Praxis gewinnt nicht "Patienten", sie gewinnt Implantat-Patienten, Aligner-Patienten oder Prophylaxe-Patienten, und jede Gruppe hat einen anderen Wert und einen anderen Weg.

Viele Praxen haben volle Terminkalender und trotzdem das Gefühl, dass es nicht reicht. Der Grund ist der Mix: Der Kalender ist voll mit Kontrollen und Zahnreinigungen, die Implantat-Termine kommen unregelmäßig. Patientenakquise, die nur zählt, macht das schlimmer, weil sie den Kalender mit weiteren Kontrollen füllt. Patientenakquise, die pro Behandlung plant, verschiebt den Mix.

Das heißt konkret: Die Praxis wählt die zwei bis drei Behandlungen, die den Honorarumsatz erhöhen sollen, und baut für jede einen eigenen Weg. Eine eigene Seite, ein eigenes Anzeigen-Set, eine eigene Zählung. Dann sieht sie nach einem Quartal nicht "20 Anfragen", sie sieht "12 Implantat-Anfragen, 5 Aligner-Anfragen, 3 Sonstige" und weiß, was jede gekostet hat. Diese Sicht ist der Unterschied zwischen einer Praxis, die wächst, und einer, die voller wird. Was wir dazu auf der Leistungsseite sagen, steht unter Zahnarzt-Marketing.

Der Ablauf in der Praxis: wo Anfragen verloren gehen

Nach der Anfrage verliert eine Praxis in der Regel mehr Patienten als davor, und zwar an vier Stellen, die alle ohne Werbebudget zu beheben sind.

  • Die Erreichbarkeit. Eine Anfrage am Freitagabend, ein Rückruf am Dienstag: dazwischen hat der Patient bei der nächsten Praxis angerufen. Ein Rückruf am selben Werktag, eine Online-Terminbuchung mit sofortiger Bestätigung oder eine automatische Antwort mit dem nächsten Schritt lösen das.

  • Der Terminweg. Wer auf dem Handy erst suchen muss, wie er einen Termin bekommt, ruft die nächste Praxis an. Telefonnummer zum Antippen, Online-Buchung und ein kurzes Formular, auf jeder Seite sichtbar.

  • Das erste Telefonat. Eine Anfrage für ein Implantat ist eine Beratungsanfrage, kein Terminwunsch für eine Kontrolle. Wer am Telefon fragt, worum es geht, und einen Beratungstermin mit dem passenden Behandler anbietet, verliert weniger.

  • Der geplatzte Termin. Erinnerungen per SMS oder E-Mail zwei Tage vorher senken die Ausfallquote spürbar. Die oralchirurgische Praxis aus dem Beispiel oben hatte nach dem Umbau 40 Prozent weniger geplatzte Termine.

Jede dieser vier Stellen kostet die Praxis nichts außer einer Entscheidung. Zusammen bewegen sie den Trichter oft mehr als ein höheres Werbebudget.

Was in der Patientenakquise nicht funktioniert

Drei Dinge funktionieren in der Patientenakquise von Zahnarztpraxen nicht, obwohl sie immer wieder angeboten werden: Rabatte und Aktionen, Kaltansprache und Reichweite ohne Behandlungsseite.

Rabatte und Aktionen. Für zahnärztliche Leistungen nach der Gebührenordnung sind Rabatte heikel bis unzulässig, Lockpreise sind verboten, und sie ziehen die Patienten an, die eine Praxis am wenigsten will: Preisjäger, die zur nächsten Aktion weiterziehen. Was erlaubt ist und was nicht, steht im Artikel Werbung für Zahnärzte.

Kaltansprache. Anrufe, Postwurf, Haustürwerbung: Für Zahnärzte berufsrechtlich problematisch und ohne Wirkung, weil niemand einen Zahnarzt wechselt, weil ein Flyer im Briefkasten lag. Der Bedarf entsteht beim Patienten, nicht bei der Praxis.

Reichweite ohne Ziel. Ein Imagevideo, ein Instagram-Kanal, eine Anzeige im Stadtmagazin: erlaubt und manchmal schön, aber ohne eine Behandlungsseite, auf der der Patient landet und seinen Termin macht, ist es Reichweite ohne Rechnung. Der Kanalvergleich steht im Artikel Online-Marketing für Zahnärzte.

Bestehende Patienten: die günstigste Akquise ist der Recall

Die günstigste Patientenakquise ist die bei Menschen, die die Praxis schon kennen: der Recall zur Prophylaxe, die Erinnerung an die Kontrolle und die Information über eine Behandlung, für die ein bestehender Patient infrage kommt.

Ein Erinnerungssystem per E-Mail oder SMS kostet fast nichts und füllt den Kalender mit Patienten, die kein Werbebudget brauchen. Ein treuer Prophylaxe-Patient ist 160 bis 300 Euro im Jahr wert, und er bleibt in der Regel Jahre. Dazu kommt: Wer regelmäßig in der Praxis ist, empfiehlt sie weiter und ist der Erste, der von einer neuen Behandlung erfährt. Die Voraussetzung ist die Einwilligung für die Kontaktaufnahme und ein Praxissystem, das Termine kennt.

Neue Patienten gewinnen und bestehende halten sind keine getrennten Aufgaben. Eine Praxis, die neue Implantat-Patienten gewinnt und sie danach in die Prophylaxe holt, hat aus einer Akquise zwei Behandlungen gemacht.

Kennzahlen: woran Sie erkennen, dass die Akquise funktioniert

Vier Zahlen zeigen nach einem Quartal, ob die Patientenakquise funktioniert: Anfragen pro Behandlung, Kosten pro Anfrage, Anteil der Anfragen, die zum Termin wurden, und Anteil der Termine, die zur Behandlung wurden.

Die erste Zahl zählt pro Behandlung, nie pro Praxis. Die zweite vergleichen Sie mit dem Wert der Behandlung. Die dritte ist die Erreichbarkeitszahl: Liegt sie unter der Hälfte, verliert die Praxis nach der Anfrage, nicht davor. Die vierte zeigt, ob die Beratung passt. Dazu als fünfte, langsame Zahl der Platz in der Google-Karte für die Kern-Behandlung, weil er die Anfragen bringt, die später kein Budget kosten.

Alle fünf Zahlen gehören in ein Cockpit, das der Inhaber ohne Nachfrage sehen kann. Ein PDF-Bericht einmal im Quartal ist keine Messung, es ist eine Erinnerung daran, dass Geld ausgegeben wurde.

Wie wir bei DoktorLeads vorgehen

Wir arbeiten in fünf Schritten, und jeder Schritt hat ein Ergebnis, das Sie sehen können, bevor der nächste beginnt.

  1. Bezirks-Befund und Behandlungs-Match. Wir analysieren, was in Ihrem Bezirk tatsächlich gesucht wird, und wählen die Behandlungen, die zu Ihrer Praxis und Ihrer Nachbarschaft passen.

  2. Website und eigene Behandlungsseiten. Für jede Kern-Behandlung eine eigene Seite mit kurzem Anfrageweg. Die Basis, damit Patienten und Google Sie finden.

  3. Google-Anzeigen mit Messung. Kampagnen genau auf diese Behandlungen. Jede Anfrage wird gemessen, jeder Euro fließt nachvollziehbar.

  4. Auffindbarkeit in Karte, Suche und KI. Wir bauen Ihr Google-Profil, Ihre Sichtbarkeit ohne Anzeigen und Ihre Auffindbarkeit in ChatGPT und Co. auf.

  5. Cockpit und Quartalsgespräch. Live-Daten für Sie als Inhaber, dazu ein persönliches Gespräch pro Quartal, in dem wir den Mix nachsteuern.

Wir arbeiten pro Bezirk mit einer Praxis. Sie treten gegen die Praxis nebenan an, nicht gegen unsere anderen Kunden. Der Einstieg ist immer der Praxis-Check: sechs Fragen zu Praxis, Behandlungen und Standort, danach erhalten Sie Ihren Marketing-Plan.

Häufige Fragen

Was ist Patientenakquise?

Alle Maßnahmen, mit denen eine Praxis von den Menschen gefunden wird, die genau ihre Behandlung suchen, und mit denen aus diesem Kontakt ein Termin wird. Für Zahnarztpraxen heißt das heute vor allem: sichtbar in Google-Suche, Karte und KI-Antwort, eine eigene Seite pro Behandlung, ein kurzer Terminweg und ein schneller Rückruf.

Wie darf ein Zahnarzt werben?

Sachlich und belegbar. Erlaubt sind Informationen über Behandlungen, Ablauf, Qualifikation, Kosten in der Regel und den Weg zum Termin, auch als Google-Anzeige. Verboten sind Heilversprechen, Angstwerbung, Lockpreise und Vergleiche mit Kollegen. Rabatte auf zahnärztliche Leistungen sind heikel bis unzulässig.

Sind Zahnärzte verpflichtet, neue Patienten aufzunehmen?

Vertragszahnärzte sind grundsätzlich zur Behandlung gesetzlich Versicherter verpflichtet, dürfen aber in begründeten Fällen ablehnen, etwa bei voller Auslastung. Für die Patientenakquise ist die umgekehrte Frage wichtiger: Welche Patienten will die Praxis gewinnen, damit der Kalender mit den richtigen Behandlungen gefüllt ist und nicht nur voll.

Ist Werbung für Arztpraxen erlaubt?

Ja, für Ärzte und Zahnärzte gilt dasselbe Prinzip: sachliche Information ist erlaubt, berufswidrige Werbung (anpreisend, irreführend, vergleichend) ist verboten. Dazu kommen die Verbote des Heilmittelwerbegesetzes, etwa für Heilversprechen und Angstwerbung.

Was kostet es, einen neuen Patienten zu gewinnen?

Bei einer professionell geführten Kampagne liegen die Akquisekosten pro Neupatient in der Regel bei 50 bis 80 Euro. Ein neuer Patient ist über die Zeit ab 2.000 Euro wert, ein einzelnes Implantat 2.000 bis 4.500 Euro. Das Verhältnis ist mindestens 1 zu 25.

Wie viele Neupatienten braucht eine Zahnarztpraxis im Monat?

Das hängt vom Ziel ab, nicht von einer Norm. Eine Praxis, die ihren Implantat-Anteil erhöhen will, braucht vielleicht fünf Implantat-Patienten im Monat und keinen einzigen zusätzlichen Kontrolltermin. Deshalb planen wir pro Behandlung, nicht pro Praxis.

Fazit

Patientenakquise für Zahnärzte hat drei Quellen, und nur die Suche ist planbar: Wer bei Google, in der Karte und in der KI-Antwort für seine Behandlung steht, bekommt Anfragen in einer Menge, die sich steuern lässt. Der Weg von der Suche zur Behandlung ist ein Trichter, und der günstigste Hebel liegt nicht im Werbebudget, er liegt im Rückruf am selben Tag. Die wichtigste Frage ist, welche Patienten kommen, weil ein Implantat-Patient zehnmal so viel wert ist wie ein Kontrolltermin. Wer pro Behandlung plant und jede Anfrage misst, hat nach einem Quartal einen besseren Kalender, keinen volleren.

Wo steht Ihre Praxis heute?

Der Praxis-Check zeigt Ihnen in zwei Minuten, wo Ihre Praxis bei Google steht, welche Behandlungen in Ihrem Bezirk gesucht werden und was als Erstes zu tun ist. Sie beantworten sechs Fragen, wir prüfen Ihre Sichtbarkeit und schicken Ihnen Ihren Marketing-Plan.

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David Fiegel

David Fiegel

Gründer DoktorLeads

Baut mit seinem Team die Patientengewinnung für Zahnarztpraxen im DACH-Raum: Website, Google Ads, Sichtbarkeit bei Google und Bewerberportal aus einer Hand.

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