Personal und Bewerber

ZFA finden ohne Jobbörse: warum die Karriereseite mehr bringt als die Anzeige

David Fiegel

David Fiegel · Gründer DoktorLeads

25. August 2026 · 13 min Lesezeit

Kreidezeichnung eines Namensschilds am Band an einer Garderobe, das Schild grün hervorgehoben, daneben ein Mundspiegel

Eine ZFA finden Sie heute nicht mit der Anzeige allein, weil fast jede Bewerberin vor der Bewerbung die Praxis bei Google aufruft und dort entscheidet, ob sie sich meldet. Die Anzeige bringt den Klick. Die Bewerbung entsteht auf der Karriereseite der Praxis, im Google-Profil und in den Bewertungen.

Das erklärt, warum eine Stelle vier Monate offen bleiben kann, obwohl die Anzeige auf drei Jobbörsen läuft: Die Klicks kommen, die Bewerbungen bleiben aus, weil die Praxis nach dem Klick nicht das zeigt, was eine ZFA wissen will. Dieser Artikel geht die Kette durch: was Bewerberinnen vor der Bewerbung prüfen, was Jobbörse und eigene Karriereseite leisten, welche sieben Dinge auf die Karriereseite gehören, wie die Stelle in das Google-Unternehmensprofil kommt, was Anzeigen kosten, wie der Bewerbungsweg in zwei Minuten vom Handy funktioniert und was nach dem Eingang der Bewerbung entscheidet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Begriff "ZFA gesucht" wird rund 590-mal im Monat gesucht, und zwar von Bewerberinnen. Die Praxis muss dort stehen, wo diese Suche endet: in der Google-Karte und auf der eigenen Karriereseite.
  • Eine Anzeige auf einer Jobbörse bringt Klicks. Ob daraus eine Bewerbung wird, entscheidet die Praxis-Seite, die nach dem Klick geöffnet wird. Ohne Karriereseite läuft der Klick ins Leere.
  • Sieben Dinge gehören auf die Karriereseite: die Stelle, die Arbeitszeit, das Team mit Fotos, der Ablauf eines Tages, was die Praxis bietet, der Bewerbungsweg und eine Ansprechpartnerin mit Namen.
  • Die Stelle gehört zusätzlich ins Google-Unternehmensprofil. Dort erscheint sie kostenlos in der Karte, wo Bewerberinnen ohnehin nachsehen.
  • Ein Klick auf eine Google-Anzeige für "ZFA finden" kostet in der Regel über 20 Euro. Das ist teurer als die meisten Patienten-Klicks. Anzeigen für Personal laufen deshalb besser über Instagram und Facebook mit Bild und Ort.
  • Die Bewerbung muss in zwei Minuten vom Handy gehen: Name, Telefon, Wunsch-Arbeitszeit, fertig. Der Lebenslauf kommt später. Jede Pflichtangabe mehr kostet Bewerbungen.

Warum Bewerberinnen vor der Bewerbung die Praxis googeln

Bewerberinnen googeln die Praxis vor der Bewerbung, weil eine ZFA heute zwischen mehreren offenen Stellen wählen kann und deshalb prüft, wo sie sich überhaupt bewirbt.

Der Markt hat sich gedreht. Vor zehn Jahren bewarben sich zehn Fachkräfte auf eine Stelle, heute stehen in vielen Städten zehn Stellen für eine Fachkraft offen. Wer wählen kann, prüft. Und geprüft wird an drei Stellen: in der Google-Karte (Wo liegt die Praxis, wie sieht sie aus, wie sind die Bewertungen?), auf der Website (Wer arbeitet da, wie ist die Arbeitszeit, was zahlt die Praxis?) und auf Instagram (Wie ist die Stimmung im Team?). Erst wenn alle drei Stellen ein stimmiges Bild ergeben, kommt die Bewerbung.

Der Weg einer Bewerberin: Anzeige, Google, Karriereseite, Bewerbung Vier Stationen von links nach rechts als Kacheln mit Pfeilen: Anzeige auf der Jobbörse, Google-Suche nach der Praxis, Karriereseite der Praxis, Bewerbung. Unter jeder Kachel steht, was die Bewerberin dort prüft. Die dritte Kachel, die Karriereseite, ist mint markiert, weil dort die Entscheidung fällt. Die Anzeige bringt den Klick, die Seite die Bewerbung Vier Stationen. An der dritten entscheidet sich, ob eine Bewerbung kommt. STATION 1 Anzeige Jobbörse, Kammer,Instagram, Aushang. Sie prüft: Ort,Stelle, Arbeitszeit. STATION 2 Google Praxisname in dieSuche, Karte, Fotos. Sie prüft: Bewertungen,Lage, Aussehen. STATION 3 Karriereseite Team, Tagesablauf,Arbeitszeit, Angebot. Hier fällt dieEntscheidung. ZIEL Bewer-bung 2 Minuten,vom Handy. Fehlt Station 3, endet der Weg nach dem Klick. Die Praxis zahlt die Anzeige und bekommt keine Bewerbung. Ablauf aus der Arbeit mit Zahnarztpraxen, DoktorLeads.

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Was dabei auffällt: Die Praxis hat auf zwei der drei Stellen vollen Einfluss. Das Google-Profil und die Website gehören ihr. Und beide sind meist für Patienten gebaut, nicht für Bewerberinnen. Auf der Website steht, welche Behandlungen es gibt. Was eine ZFA wissen will (Arbeitszeit, Team, Gehalt, Ablauf), steht nirgends. Also bleibt sie weg.

Jobbörse oder eigene Karriereseite: was beides leistet

Die Jobbörse liefert Reichweite, die eigene Karriereseite liefert die Bewerbung, und eine Praxis braucht beides in dieser Reihenfolge: erst die Seite, dann die Anzeige.

WegWas er bringtWas er nicht bringtKosten in der Regel
Kammer-StellenmarktReichweite bei Fachkräften der Region, glaubwürdigKeine Darstellung der Praxis, alle Anzeigen sehen gleich ausKostenfrei oder gering
Jobbörse (Indeed, Stepstone, dentale Portale)Große Reichweite, auch bei WechselwilligenDie Praxis steht neben dreißig anderen; Klicks ohne Bewerbung, wenn die Praxis-Seite fehltPro Anzeige oder pro Klick, dreistellig pro Monat
Eigene KarriereseiteDie Entscheidung: Team, Arbeitszeit, Ablauf, Bewerbung in zwei MinutenKeine Reichweite von allein, sie braucht Anzeige, Google-Profil oder InstagramEinmalig beim Aufsetzen, dann Pflege
Google-Unternehmensprofil (Stellen)Kostenlose Reichweite in der Karte, dort, wo Bewerberinnen ohnehin prüfenWenig Platz für Text, verlinkt auf die KarriereseiteKostenfrei
Instagram und FacebookStimmung im Team, Fotos, Anzeigen mit Ort und BildOhne Karriereseite keine Bewerbung, nur NachrichtenAnzeigen ab niedrigem dreistelligem Betrag im Monat

Die Reihenfolge ist wichtig, weil eine Anzeige ohne Karriereseite Geld kostet und nichts bringt. Die Bewerberin klickt, landet auf der Patienten-Startseite, findet nichts über die Stelle und schließt den Tab. Wer erst die Karriereseite aufsetzt und dann die Anzeige schaltet, bekommt aus derselben Anzeige mehr Bewerbungen, weil der Weg nach dem Klick weitergeht.

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Wie sichtbar ist Ihre Praxis heute? In 2 Minuten sehen Sie, wo Ihre Praxis bei Google steht, was Bewerberinnen und Patienten dort finden und was als Erstes zu tun ist.

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Die sieben Dinge, die auf die Karriereseite gehören

Auf die Karriereseite gehören sieben Dinge, und jedes beantwortet eine Frage, die eine ZFA sich stellt, bevor sie sich bewirbt.

  1. Die Stelle, in normalen Worten. "ZFA für Assistenz und Empfang, 30 bis 38 Stunden, ab sofort oder nach Absprache." Kein Anforderungskatalog mit zwölf Punkten. Eine Bewerberin liest die Stelle in zehn Sekunden und weiß, ob sie passt.

  2. Die Arbeitszeit, ehrlich. Öffnungszeiten der Praxis, Schichtmodell, ob es Spätdienste gibt und wie viele, ob Samstage vorkommen, wie Urlaub geplant wird. Arbeitszeit ist der häufigste Grund für einen Wechsel. Wer sie versteckt, bekommt Bewerbungen von Leuten, die nach der Probezeit gehen.

  3. Das Team, mit Fotos und Vornamen. Wer arbeitet hier, seit wann, in welcher Rolle. Eine ZFA bewirbt sich bei Menschen, nicht bei einer Praxis. Sechs Gesichter mit Vornamen sagen mehr als ein Absatz über "unser familiäres Team". Die Einwilligung der Mitarbeiterinnen für die Fotos gehört schriftlich in die Akte.

  4. Ein Tag in der Praxis. Wann geht es los, wie läuft der Vormittag, wer macht was, wann ist Pause, wann Feierabend. Das ist der Absatz, den Bewerberinnen am längsten lesen, weil er das zeigt, was in keiner Anzeige steht.

  5. Was die Praxis bietet, konkret. Gehalt als Spanne oder mit Verweis auf den Tarif, Fortbildung mit Beispiel, Fahrtkosten, Zusatzleistungen, feste freie Nachmittage. "Attraktive Vergütung" ist keine Angabe. Eine Zahl oder ein Tarif ist eine Angabe.

  6. Der Bewerbungsweg, kurz. Ein Formular mit drei Feldern oder eine WhatsApp-Nummer. Der Lebenslauf kommt später, wenn beide Seiten wissen, dass es passt. Dazu der Satz: "Sie hören innerhalb von zwei Werktagen von uns."

  7. Eine Ansprechpartnerin mit Namen und Foto. Die Praxismanagerin oder die Inhaberin. Mit Telefonnummer. Eine ZFA, die anrufen kann, bevor sie sich bewirbt, bewirbt sich eher.

Was nicht auf die Seite gehört: Stockfotos von lachenden Zahnärztinnen, die Formulierung "Wir suchen Verstärkung", ein Absatz über die Praxisgeschichte und ein Bewerbungsformular mit Pflichtfeld für das Anschreiben.

Wie die Stelle ins Google-Unternehmensprofil kommt

Die Stelle kommt kostenlos ins Google-Unternehmensprofil, und dort sehen Bewerberinnen sie an der Stelle, an der sie die Praxis ohnehin prüfen: in der Karte.

Google zeigt in vielen Unternehmensprofilen einen Bereich für Stellen an. Die Praxis trägt dort Titel, kurze Beschreibung, Arbeitszeitmodell und den Link zur Karriereseite ein. Fehlt der Bereich im eigenen Profil, hilft ein Beitrag im Profil mit demselben Inhalt, der alle paar Wochen erneuert wird. Beides ist in einer Viertelstunde erledigt.

Das lohnt sich aus zwei Gründen. Erstens sucht eine ZFA, die den Arbeitgeber wechseln will, oft direkt in der Karte nach Praxen in ihrer Nähe. Dort steht die Stelle dann, ohne dass die Praxis dafür bezahlt. Zweitens sieht jede Bewerberin, die nach der Anzeige die Praxis googelt, im Profil die Stelle bestätigt. Das ist wie ein zweites Ja: Die Praxis meint es ernst.

Wie das Profil insgesamt gepflegt wird, mit Kategorie, Fotos und Bewertungen, steht im Artikel Google-Unternehmensprofil für Zahnärzte. Für Bewerberinnen zählen dort vor allem die Fotos der Praxis von innen und die Antworten auf Bewertungen: Wer freundlich auf Kritik antwortet, wird als Arbeitgeber freundlich eingeschätzt.

Was Anzeigen für Personal kosten und wo sie laufen sollten

Anzeigen für Personal laufen für eine Zahnarztpraxis in der Regel besser auf Instagram und Facebook als bei Google, weil ein Klick auf eine Google-Anzeige für Begriffe wie "ZFA finden" über 20 Euro kosten kann.

Das ist kein Tippfehler. Google zeigt für "zfa finden" einen Klickpreis von rund 23 Euro und für "mitarbeitergewinnung zahnarzt" von rund 38 Euro. Diese Preise entstehen, weil Personalvermittler und Jobbörsen um dieselben Begriffe bieten. Für eine einzelne Praxis ist das zu teuer: Zehn Klicks kosten mehr als 200 Euro, und aus zehn Klicks wird selten mehr als eine Bewerbung.

Instagram und Facebook rechnen anders. Dort wird die Anzeige Menschen im Umkreis der Praxis gezeigt, die in einem Gesundheitsberuf arbeiten oder sich für Stellen interessieren, ganz ohne Suche. Die Anzeige ist ein Foto aus der Praxis mit einem Satz ("ZFA gesucht in [Stadtteil], 30 bis 38 Stunden, kein Samstag") und einem Link auf die Karriereseite. Solche Anzeigen laufen ab einem niedrigen dreistelligen Betrag im Monat und erreichen auch ZFA, die gerade nicht aktiv suchen, aber wechseln würden, wenn das Angebot stimmt. Das ist die größte Gruppe.

Was in jeder Anzeige stehen muss, egal wo: der Stadtteil, die Stundenzahl, ein Foto aus der echten Praxis und der Link zur Karriereseite. Was nicht hinein muss: das Praxislogo groß, ein Stockfoto, der Satz "Werden Sie Teil unseres Teams".

Dass Werbung für Personal anderen Regeln unterliegt als Werbung für Patienten, hilft dabei: Das Heilmittelwerbegesetz gilt für Aussagen über Behandlungen, nicht für Stellenanzeigen. Was für Patientenwerbung erlaubt ist, steht im Artikel Werbung für Zahnärzte.

Die Bewerbung in zwei Minuten vom Handy

Die Bewerbung muss in zwei Minuten vom Handy möglich sein, weil die meisten Bewerberinnen abends auf dem Sofa suchen und keinen Lebenslauf griffbereit haben.

Der übliche Weg sieht so aus: Die Bewerberin soll Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse als PDF hochladen. Dafür braucht sie einen Rechner, die Dateien und eine halbe Stunde. Also verschiebt sie es auf morgen. Morgen ist es vergessen. Die Praxis wundert sich, warum die Seite Besucher hat und keine Bewerbungen.

Der kurze Weg: Name, Telefonnummer, gewünschte Stundenzahl, frühester Starttermin. Vier Felder, absenden, fertig. Oder eine WhatsApp-Nummer mit dem Satz "Schreiben Sie uns, wir melden uns am nächsten Werktag." Der Lebenslauf kommt nach dem ersten Telefonat, wenn beide wissen, dass es passt. Erfahrungsgemäß steigt die Zahl der Bewerbungen deutlich, sobald der Weg so kurz ist. Die Qualität sinkt nicht, weil das Telefonat den Filter übernimmt, den vorher das Formular hatte.

Technisch gehören dazu: ein Formular, das auf dem Handy in einer Bildschirmhöhe passt, eine Bestätigung direkt nach dem Absenden ("Danke, wir melden uns bis Donnerstag") und eine Benachrichtigung an die Praxismanagerin, sobald eine Bewerbung eingeht. Datenschutz: Die Bewerberdaten liegen in einem System, das dafür gemacht ist, nicht im allgemeinen Praxis-Postfach, und die Datenschutzerklärung nennt den Zweck. Bei Fragen dazu hilft der Datenschutzbeauftragte oder die Kammer.

Was nach dem Eingang der Bewerbung entscheidet

Nach dem Eingang der Bewerbung entscheidet die Antwortzeit, und zwar in Tagen, nicht in Wochen, weil eine ZFA, die sich bei drei Praxen bewirbt, bei der zusagt, die zuerst anruft.

Das ist der Punkt, an dem die meisten Praxen Bewerbungen verlieren, ohne es zu merken. Die Bewerbung geht am Montag ein, die Praxismanagerin sieht sie am Mittwoch, die Inhaberin am Freitag, das Gespräch wird für übernächste Woche vereinbart. Bis dahin hat die Bewerberin woanders unterschrieben.

Ein Ablauf, der funktioniert:

  • Tag 0: Bewerbung geht ein, automatische Bestätigung.

  • Tag 1: Die Praxismanagerin ruft an. Zehn Minuten: Stelle, Arbeitszeit, Starttermin, offene Fragen. Passt es, wird ein Kennenlernen in der Praxis vereinbart, innerhalb einer Woche.

  • Tag 2 bis 7: Kennenlernen, eine Stunde, mit zwei Personen aus dem Team. Hospitation von zwei Stunden, wenn beide wollen.

  • Spätestens Tag 10: Zusage oder Absage, telefonisch, mit Begründung.

Wer das einhält, ist schneller als fast jede andere Praxis in der Stadt. Und Geschwindigkeit ist in diesem Markt das, was die Praxis am wenigsten kostet und am meisten bringt.

Warum ZFA wechseln und was das für die Karriereseite heißt

ZFA wechseln in der Regel wegen Arbeitszeit, Führung und Gehalt, in dieser Reihenfolge, und die Karriereseite muss auf alle drei eine Antwort geben.

Google fragt unter der Suche nach ZFA-Stellen: "Wo kann man als ZFA noch arbeiten?" Die Frage zeigt, dass ein Teil der Fachkräfte den Beruf verlässt oder in Kliniken, Verwaltung und Industrie wechselt. Die Praxis konkurriert also nicht nur mit der Praxis nebenan, sie konkurriert mit dem Ausstieg. Was hält: planbare Arbeitszeit ohne Überraschungen, eine Führung, die zuhört, ein Gehalt, das dem Tarif entspricht oder darüber liegt, und Fortbildung, die zu etwas führt (Prophylaxe, Abrechnung, Praxismanagement).

Für die Karriereseite heißt das: Jeder dieser Punkte bekommt einen eigenen Absatz mit einer prüfbaren Angabe. "Dienstplan sechs Wochen im Voraus." "Gehalt nach Tarif, plus Zulage für Prophylaxe." "Eine bezahlte Fortbildung pro Jahr, zuletzt die ZMP-Weiterbildung von zwei Kolleginnen." Solche Sätze sind es, die eine Bewerberin abends auf dem Sofa liest und danach auf "Bewerben" tippt.

Zur Gehaltsfrage, die Google ebenfalls stellt ("Wie viel verdient eine ZFA pro Stunde?"): In mehreren Kammerbereichen gibt es einen Tarifvertrag für ZFA, den die Zahnärztekammer und der Verband medizinischer Fachberufe aushandeln. Eine Praxis, die nach Tarif oder darüber zahlt, sagt das auf der Seite. Eine Praxis, die darunter zahlt, bekommt über die Karriereseite keine Bewerbungen, egal wie gut die Seite ist.

Wie wir bei DoktorLeads Bewerberinnen für Praxen gewinnen

Bei DoktorLeads gehört das Bewerberportal zur Website, und es besteht aus genau den Teilen, die dieser Artikel beschreibt: Karriereseite mit Team und Tagesablauf, Bewerbung in vier Feldern, Stelle im Google-Unternehmensprofil, Anzeigen auf Instagram und Facebook mit Foto und Stadtteil.

Wir setzen die Karriereseite zusammen mit der Praxismanagerin auf, weil sie weiß, wie ein Tag läuft und was das Team ausmacht. Die Fotos entstehen am selben Tag wie die Praxisfotos für die Patienten-Seiten. Die Anzeigen laufen mit einem festen Monatsbudget, das direkt an die Plattformen geht. Jede Bewerbung landet als Benachrichtigung bei der Praxismanagerin, und im Cockpit sieht die Praxis, wie viele Bewerbungen aus welcher Anzeige kamen.

Was wir nicht tun: Bewerbungen versprechen. Wie viele kommen, hängt vom Ort, von der Stelle und vom Angebot der Praxis ab. Was wir tun: dafür sorgen, dass keine Bewerberin, die klickt, auf einer Patienten-Startseite landet. Wie das Bewerberportal in die gesamte Patientengewinnung passt, steht auf der Seite Zahnarzt-Marketing.

Häufige Fragen

Wo finde ich als Zahnarztpraxis eine ZFA?

An drei Stellen: über den Stellenmarkt der Zahnärztekammer, über Anzeigen auf Instagram und Facebook im Umkreis der Praxis und über die Stelle im Google-Unternehmensprofil. Alle drei führen auf die Karriereseite der Praxis, auf der die Bewerbung entsteht. Ohne Karriereseite bringen die drei Wege Klicks, aber keine Bewerbungen.

Was muss auf der Karriereseite einer Zahnarztpraxis stehen?

Die Stelle in normalen Worten, die Arbeitszeit ehrlich, das Team mit Fotos und Vornamen, ein Tag in der Praxis, was die Praxis konkret bietet (Gehalt, Fortbildung, freie Nachmittage), ein Bewerbungsweg mit wenigen Feldern und eine Ansprechpartnerin mit Namen und Telefonnummer.

Was kostet eine Stellenanzeige für eine ZFA?

Kammer-Stellenmärkte sind kostenfrei oder günstig. Jobbörsen rechnen pro Anzeige oder pro Klick, meist dreistellig im Monat. Google-Anzeigen für Begriffe wie "ZFA finden" kosten über 20 Euro pro Klick und lohnen sich für eine einzelne Praxis selten. Anzeigen auf Instagram und Facebook laufen ab einem niedrigen dreistelligen Betrag im Monat.

Wie viel verdient eine ZFA pro Stunde?

Das hängt von Region, Berufsjahren und Tätigkeit ab. In mehreren Kammerbereichen gibt es einen Tarifvertrag für ZFA, den Zahnärztekammer und Verband medizinischer Fachberufe aushandeln. Für die Karriereseite gilt: Eine Praxis, die nach Tarif oder darüber zahlt, sagt das. Eine Angabe wie "attraktive Vergütung" bringt keine Bewerbung.

Wo kann man als ZFA noch arbeiten?

Neben Zahnarztpraxen in Kliniken, bei Krankenkassen, in der Dentalindustrie, in Abrechnungsstellen und in der Verwaltung. Für Praxen heißt das: Sie konkurrieren mit der Praxis nebenan und mit dem Ausstieg aus dem Beruf. Planbare Arbeitszeit, Führung und Gehalt sind die drei Gründe, die eine ZFA halten oder gehen lassen.

Wie schnell muss eine Praxis auf eine Bewerbung antworten?

Innerhalb eines Werktags telefonisch, das Kennenlernen innerhalb einer Woche, die Entscheidung spätestens nach zehn Tagen. Eine ZFA, die sich bei drei Praxen bewirbt, sagt in der Regel bei der zu, die zuerst anruft.

Fazit

Eine ZFA finden Sie mit dem, was die Bewerberin nach dem Klick auf die Anzeige sieht: der Karriereseite, dem Google-Profil und dem Team. Die Karriereseite beantwortet die Fragen nach Arbeitszeit, Führung und Gehalt mit prüfbaren Angaben, die Bewerbung geht in zwei Minuten vom Handy, und die Praxis ruft am nächsten Tag an. Erst dann lohnt sich die Anzeige, auf der Kammer-Seite, im Google-Profil und mit Foto auf Instagram. Die teuerste Anzeige ist die, hinter der keine Seite steht.

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David Fiegel

David Fiegel

Gründer DoktorLeads

Baut mit seinem Team die Patientengewinnung für Zahnarztpraxen im DACH-Raum: Website, Google Ads, Sichtbarkeit bei Google und Bewerberportal aus einer Hand.

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