Praxismarketing

Werbeagentur für Zahnärzte: die acht Fragen vor dem Vertrag

David Fiegel

David Fiegel · Gründer DoktorLeads

4. September 2026 · 13 min Lesezeit

Kreidezeichnung eines Vertragsblatts mit leeren Zeilen und Kästchen, darauf ein Füllfederhalter, ein Haken grün hervorgehoben

Eine Werbeagentur für Zahnärzte erkennen Sie vor dem Vertrag an acht Fragen, und die wichtigste davon lautet: Woran messen wir nach drei Monaten, ob es funktioniert hat? Eine Agentur, die darauf mit Anfragen, Kosten je Anfrage und einer Zahl aus Ihrem Terminbuch antwortet, liefert Patienten. Eine, die mit Reichweite, Followern und "Sichtbarkeit" antwortet, liefert Beiträge.

Wer "Werbeagentur für Zahnärzte" googelt, findet fünf Agenturen, die alle dasselbe versprechen: mehr Patienten, moderne Website, Google, Social Media. Von außen sind sie nicht zu unterscheiden. Von innen sehr. Dieser Artikel nennt die acht Fragen, die ein Inhaber im Erstgespräch stellt, mit der Antwort, die er hören will, und der, die ein Warnzeichen ist. Er ist geschrieben von einer Agentur, und deshalb steht am Ende, wie wir die acht Fragen selbst beantworten. Prüfen Sie uns damit genauso wie jede andere.

Das Wichtigste in Kürze

  • Frage 1, die entscheidende: Woran messen wir nach drei Monaten? Gute Antwort: Anfragen, Kosten je Anfrage, Termine aus dem Praxiskalender. Warnzeichen: Reichweite, Follower, Klicks.
  • Frage 2: Was genau bringt Anfragen? Gute Antwort: Google-Profil, eine Seite je Behandlung, Anzeigen auf diese Seite. Warnzeichen: "Wir machen alles" ohne Reihenfolge.
  • Frage 3: Arbeiten Sie mit meinem Wettbewerber? Gute Antwort: nein, Gebietsschutz je Bezirk, schriftlich. Warnzeichen: "Das ist kein Problem."
  • Frage 4: Wohin geht das Werbebudget? Gute Antwort: direkt an Google, die Agentur verdient nicht daran, Sie sehen das Konto. Warnzeichen: Budget und Honorar in einer Summe.
  • Frage 5 bis 8: Laufzeit und Ausstieg, wem Zugänge und Domain gehören, wer das Werberecht prüft, wer der feste Ansprechpartner ist. Jede hat eine Antwort, die in den Vertrag gehört.
  • Eine Agentur, die alle acht Fragen schriftlich beantwortet, ist selten. Eine, die bei Frage 1 ausweicht, ist es nicht wert, Frage 2 zu stellen.

Warum die Auswahl schwer ist

Die Auswahl einer Werbeagentur ist für einen Praxisinhaber schwer, weil er die Arbeit nicht beurteilen kann, bevor sie gemacht ist, und weil alle Agenturen auf der Website dasselbe sagen.

Ein Zahnarzt kann die Arbeit eines Dentallabors beurteilen. Er sieht die Krone. Bei einer Agentur sieht er ein Angebot, ein paar Folien, eine Referenzliste, und danach Monat für Monat eine Rechnung. Ob das, was die Agentur tut, Patienten bringt, sieht er erst nach Monaten, und selbst dann nur, wenn jemand die Zahl auf den Tisch legt. Viele Praxen haben deshalb zwei oder drei Agenturen hinter sich, und die Praxismanagerin, die sie ausgesucht hat, sagt heute: "Ich habe nur Geld ausgegeben."

Die acht Fragen ersetzen die Erfahrung, die ein Inhaber nicht hat. Sie prüfen nicht, ob die Agentur schöne Websites macht. Sie prüfen, ob die Agentur in Anfragen denkt, ob sie ihr Geld mit Ihrem Erfolg verdient oder mit Ihrem Budget, und ob Sie aus dem Vertrag herauskommen, wenn es nicht funktioniert.

Acht Fragen an eine Werbeagentur für Zahnärzte, die erste mint markiert Eine Prüfliste mit acht Zeilen. Jede Zeile hat ein Kästchen und eine Frage: Woran messen wir nach drei Monaten? Was genau bringt Anfragen? Arbeiten Sie mit meinem Wettbewerber? Wohin geht das Werbebudget? Wie lang ist die Laufzeit, wie komme ich raus? Wem gehören Zugänge, Domain und Daten? Wer prüft das Werberecht? Wer ist mein fester Ansprechpartner? Die erste Zeile ist mint hinterlegt, weil sie entscheidet. Acht Fragen vor dem Vertrag Zum Ausdrucken und Mitnehmen ins Erstgespräch. Die erste entscheidet. 1 Woran messen wir nach drei Monaten, ob es funktioniert hat? 2 Was genau bringt die Anfragen, und in welcher Reihenfolge? 3 Arbeiten Sie mit einer Praxis in meinem Bezirk? Gibt es Gebietsschutz? 4 Wohin geht das Werbebudget, und verdienen Sie daran? 5 Wie lang ist die Laufzeit, und wie komme ich raus, wenn nichts kommt? 6 Wem gehören Domain, Website, Google-Konto und Daten? 7 Wer prüft, ob Anzeigen und Texte dem Werberecht entsprechen? 8 Wer ist mein fester Ansprechpartner, und wie oft sprechen wir? Jede Antwort gehört schriftlich in den Vertrag. Prüfliste von DoktorLeads.

Zum Vergrößern tippen

Frage 1: Woran messen wir nach drei Monaten?

Die erste Frage entscheidet über alle anderen, weil eine Agentur, die nicht in Anfragen und Terminen misst, auch nicht in Anfragen und Terminen arbeitet.

Die gute Antwort: "An drei Zahlen: Anfragen pro Monat, getrennt nach Anruf, Formular und Online-Termin. Kosten je Anfrage. Und die Zahl, die Sie uns liefern: Wie viele Anfragen zu Terminen wurden. Die stehen jeden Monat in einem Cockpit, das Sie in drei Minuten lesen." Eine Agentur, die so antwortet, hat die Telefonnummer auf Ihrer Website mitzählen lassen, das Formular mit einer Quelle versehen und weiß, dass Klicks nichts sind, solange keine Anfrage daraus wird.

Das Warnzeichen: "An der Reichweite, an den Followern, an den Besuchern auf der Website, an der Sichtbarkeit." Alles davon ist eine Zahl, die die Agentur ohne Ihr Zutun erhöhen kann und die nichts über Ihr Terminbuch sagt. Ein zweites Warnzeichen ist der Bericht: ein PDF mit 40 Seiten, das der Inhaber nicht liest. Welche Zahlen in ein Cockpit gehören, steht im Artikel Kennzahlen der Zahnarztpraxis.

Frage 2: Was genau bringt die Anfragen?

Die zweite Frage prüft, ob die Agentur eine Reihenfolge hat, weil Patienten über Google-Profil, Behandlungsseite und Anzeigen kommen und nicht über "alles gleichzeitig".

Die gute Antwort: "Zuerst das Google-Unternehmensprofil, weil das die Karte ist. Dann eine eigene Seite je Behandlung, mit der Sie wachsen wollen. Dann Anzeigen auf genau diese Seite, für eine Behandlung mit hohem Wert. Parallel Bewertungen und Recall. Social Media nur, wenn Sie Personal suchen." Eine Agentur mit dieser Reihenfolge weiß, wo die Anfragen entstehen, und fängt nicht mit dem an, was sie am liebsten verkauft.

Das Warnzeichen: "Wir machen Website, SEO, Social Media, Google Ads, Flyer und Praxisvideo, alles aus einer Hand." Ohne Reihenfolge, ohne Begründung, warum das eine vor dem anderen kommt. Ein zweites Warnzeichen: Die Agentur schlägt als Erstes eine neue Website vor, ohne das Google-Profil angesehen zu haben. Welche Kanäle Anfragen bringen, steht im Artikel Online-Marketing für Zahnärzte.

Praxis-Check

Was würde eine Agentur bei Ihrer Praxis als Erstes finden? In 2 Minuten sehen Sie selbst, wo Ihre Praxis bei Google steht, welche Behandlungen in Ihrem Bezirk gesucht werden und was als Erstes zu tun ist.

Zum Praxis-Check

Frage 3: Arbeiten Sie mit meinem Wettbewerber?

Die dritte Frage klärt, ob die Agentur für Sie oder gegen Sie arbeitet, weil eine Agentur, die zwei Praxen im selben Bezirk betreut, für beide dieselben Suchbegriffe bewirbt und beiden dieselbe Karte verspricht.

Die gute Antwort: "Nein. Wir betreuen eine Praxis je Bezirk, und das steht im Vertrag. Wenn eine zweite Praxis aus Ihrem Bezirk anfragt, sagen wir ab." Gebietsschutz ist das einzige Versprechen, das eine Agentur ohne Vorbehalt geben kann, weil es allein von ihr abhängt.

Das Warnzeichen: "Das ist kein Problem, wir trennen das sauber." Es ist ein Problem. Für "Implantat Spandau" gibt es in der Karte drei Plätze. Eine Agentur mit zwei Praxen in Spandau muss sich entscheiden, wem sie den ersten gibt. Ein zweites Warnzeichen: eine Referenzliste, auf der zwei Praxen aus derselben Stadt mit derselben Behandlung stehen.

Frage 4: Wohin geht das Werbebudget?

Die vierte Frage prüft, womit die Agentur ihr Geld verdient, weil eine Agentur, die am Werbebudget verdient, ein Interesse daran hat, dass es hoch bleibt.

Die gute Antwort: "Das Werbebudget geht direkt an Google, von Ihrem eigenen Konto. Sie sehen jederzeit, was ausgegeben wurde. Wir verdienen daran nichts, unser Honorar ist eine feste Summe im Monat, getrennt ausgewiesen." So kann die Praxis die beiden Beträge auseinanderhalten und weiß, dass die Agentur das Budget senkt, wenn die Liste die Anfragen liefert.

Das Warnzeichen: Budget und Honorar in einer Summe ("Rundum-Paket 3.000 Euro im Monat"), ohne dass die Praxis sieht, wie viel davon bei Google ankommt. Ein zweites Warnzeichen: ein Honorar in Prozent des Werbebudgets. Was ein Klick kostet und was ein Budget bringen kann, steht im Artikel Google Ads für Zahnärzte.

Frage 5: Wie lang ist die Laufzeit, und wie komme ich raus?

Die fünfte Frage klärt das Risiko, weil Marketing Monate braucht und die Praxis trotzdem einen Ausweg braucht, wenn nach dieser Zeit nichts kommt.

Die gute Antwort: "Zwölf Monate, weil der Platz in der Google-Liste Monate braucht. Aber mit einem Ausstieg nach sechs Monaten, wenn wir nachweislich keine Anfragen gebracht haben. Danach verlängert sich der Vertrag um dieselbe Laufzeit, mit einer Kündigungsfrist von einem Monat, und vor jeder Verlängerung sprechen wir über die Zahlen." Eine Laufzeit von einem Monat klingt gut, ist aber unehrlich: Keine Agentur bringt in einem Monat den Platz in der Liste. Eine Laufzeit von 24 Monaten ohne Ausstieg ist das Gegenteil.

Das Warnzeichen: 24 Monate fest, automatische Verlängerung um 24 Monate, Kündigungsfrist drei Monate, kein Ausstieg bei ausbleibenden Anfragen. Ein zweites Warnzeichen: Der Vertrag wird im Erstgespräch zur Unterschrift vorgelegt.

Frage 6: Wem gehören Domain, Website, Google-Konto und Daten?

Die sechste Frage schützt die Praxis vor dem Tag, an dem die Zusammenarbeit endet, weil eine Praxis, der die Domain oder das Google-Konto nicht gehört, bei der Trennung von vorn anfängt.

Die gute Antwort: "Alles gehört Ihnen. Die Domain ist auf die Praxis eingetragen, das Google-Unternehmensprofil läuft auf Ihrem Konto, wir sind als Verwalter eingetragen. Das Google-Ads-Konto ist Ihres. Die Website übergeben wir am Ende mit allen Zugängen. Das steht im Vertrag." So kann die Praxis wechseln, ohne die Bewertungen, den Platz in der Karte und die Website zu verlieren.

Das Warnzeichen: Die Agentur registriert die Domain auf sich, legt das Google-Profil auf ihrem Konto an, betreibt die Website auf ihrem System, aus dem sie nicht übertragbar ist. Das ist keine Böswilligkeit, oft nur Bequemlichkeit, aber die Praxis ist gebunden. Was bei einem Wechsel an der Website beachtet werden muss, steht im Artikel Was kostet eine Zahnarzt-Website?.

Frage 7: Wer prüft das Werberecht?

Die siebte Frage prüft, ob die Agentur die Branche kennt, weil Werbung für Zahnärzte dem Heilmittelwerbegesetz und der Berufsordnung unterliegt und ein Fehler die Praxis trifft, nicht die Agentur.

Die gute Antwort: "Wir kennen das Heilmittelwerbegesetz und die Berufsordnung. Keine Erfolgsversprechen, keine Vorher-Nachher-Werbung, keine Angstwerbung, keine Herabsetzung. Jede Anzeige und jeden Text geben Sie frei, und bei Zweifeln fragen wir die Kammer, bevor es live geht." Eine Agentur, die schon mit Zahnärzten gearbeitet hat, kennt die Sätze, die nicht gehen, und schreibt sie gar nicht erst.

Das Warnzeichen: "Wir machen sonst Restaurants und Handwerker, das ist alles dasselbe." Oder eine Anzeige im Angebot mit "schmerzfrei" und "garantiert". Die Abmahnung kommt an die Praxis. Was erlaubt ist, steht im Artikel Werbung für Zahnärzte.

Frage 8: Wer ist mein fester Ansprechpartner?

Die achte Frage klärt, mit wem die Praxis in den nächsten zwölf Monaten spricht, weil eine Agentur ohne festen Ansprechpartner eine E-Mail-Adresse ist.

Die gute Antwort: "Sie haben eine feste Person, die Ihre Praxis kennt, mit Telefonnummer. Einmal im Quartal sitzen wir zusammen, vor Ort oder per Video, und gehen die Zahlen durch. Ihre Praxismanagerin hat eine direkte Nummer für den Alltag." Das ist der Unterschied zwischen einer Agentur, die eine Praxis betreut, und einer, die ein Konto verwaltet.

Das Warnzeichen: Der Ansprechpartner im Erstgespräch ist der Verkäufer, danach übernimmt "das Team". Anfragen laufen über ein Ticketsystem. Das Quartalsgespräch ist ein automatischer Bericht. Ein zweites Warnzeichen: Die Agentur spricht nur mit dem Inhaber und nie mit der Praxismanagerin, die im Alltag das Marketing macht.

Die acht Fragen als Tabelle zum Mitnehmen

Die acht Fragen mit der guten Antwort und dem Warnzeichen auf einen Blick, zum Ausdrucken für das Erstgespräch.

FrageGute AntwortWarnzeichen
1 Woran messen wir?Anfragen, Kosten je Anfrage, Termine aus dem Kalender, im CockpitReichweite, Follower, Klicks, 40-Seiten-Bericht
2 Was bringt Anfragen?Profil, Behandlungsseite, Anzeigen darauf, in dieser Reihenfolge"Alles aus einer Hand" ohne Reihenfolge
3 Mein Wettbewerber?Eine Praxis je Bezirk, schriftlich"Kein Problem"
4 Werbebudget?Direkt an Google, eigenes Konto, Honorar getrenntEine Summe, Honorar in Prozent des Budgets
5 Laufzeit?12 Monate, Ausstieg nach 6 bei ausbleibenden Anfragen, Verlängerung mit Gespräch24 Monate fest, kein Ausstieg, Unterschrift im Erstgespräch
6 Zugänge?Domain, Profil, Ads-Konto, Website gehören der PraxisAlles läuft auf der Agentur
7 Werberecht?HWG und Berufsordnung bekannt, Freigabe je Text"Ist alles dasselbe", "schmerzfrei" im Angebot
8 Ansprechpartner?Feste Person, Nummer, Quartalsgespräch, Draht zur PraxismanagerinVerkäufer, dann "das Team", Ticketsystem

Wie DoktorLeads die acht Fragen beantwortet

Wir beantworten die acht Fragen so, wie wir sie oben als gute Antwort beschrieben haben, und weil das leicht behauptet ist, hier die Stellen, an denen Sie es prüfen können.

Wir messen an Anfragen, Kosten je Anfrage und der Terminquote, die die Praxis liefert, im Cockpit, das der Inhaber in drei Minuten liest. Die Reihenfolge ist Google-Profil, Behandlungsseite, Anzeigen darauf, parallel Bewertungen und Recall; Social Media nur für Personal. Wir betreuen eine Praxis je Bezirk, der Gebietsschutz steht im Vertrag, und wir haben schon Praxen abgesagt, weil ihr Bezirk vergeben war. Das Werbebudget geht direkt an Google, wir verdienen daran nichts. Zwölf Monate Laufzeit mit Ausstieg nach sechs, wenn wir nachweislich keine Anfragen gebracht haben, danach Verlängerung um dieselbe Laufzeit mit einem Monat Kündigungsfrist und einem Gespräch davor. Domain, Profil, Ads-Konto und Website gehören der Praxis. Wir kennen das Heilmittelwerbegesetz, und die Praxis gibt jeden Text frei. Der feste Ansprechpartner hat eine Nummer, das Quartalsgespräch findet statt, die Praxismanagerin hat einen direkten Draht.

Was wir nicht versprechen: Patientenzahlen. Wie viele Anfragen kommen, hängt von Ihrem Bezirk und Ihren Behandlungen ab, und das Heilmittelwerbegesetz erlaubt solche Versprechen ohnehin nicht. Was wir versprechen, ist die Messung. Alles Weitere steht auf der Seite Zahnarzt-Marketing und, was es kostet, im Artikel Was kostet Marketing für eine Zahnarztpraxis?.

Häufige Fragen

Woran erkenne ich eine gute Werbeagentur für Zahnärzte?

An der Antwort auf die Frage, woran nach drei Monaten gemessen wird. Anfragen, Kosten je Anfrage und Termine aus dem Praxiskalender sind die richtige Antwort. Reichweite, Follower und Klicks sind ein Warnzeichen. Dazu: Gebietsschutz, Werbebudget direkt an Google, Zugänge bei der Praxis, Ausstieg bei ausbleibenden Anfragen.

Was kostet eine Marketing-Agentur für Zahnärzte?

Ein festes Honorar im Monat plus das Werbebudget, das direkt an Google geht. Die Honorare liegen je nach Umfang in der Regel im vierstelligen Bereich im Monat. Wichtiger als der Betrag ist, dass Honorar und Werbebudget getrennt ausgewiesen sind und die Agentur nicht am Budget verdient. Die Rechnung dazu steht im Artikel zu den Marketing-Kosten.

Ist Werbung für Zahnärzte erlaubt?

Ja, sachliche Information ist erlaubt. Das Heilmittelwerbegesetz und die Berufsordnung verbieten Erfolgsversprechen, Vorher-Nachher-Werbung, Angstwerbung und Herabsetzung. Eine Agentur für Zahnärzte kennt diese Regeln; eine Abmahnung trifft die Praxis, nicht die Agentur. Einordnung aus der Praxis, keine Rechtsberatung.

Wie lang sollte ein Vertrag mit einer Werbeagentur laufen?

Lang genug, dass der Platz in der Google-Liste entstehen kann (in der Regel zwölf Monate), mit einem Ausstieg nach sechs Monaten, wenn nachweislich keine Anfragen gekommen sind. Automatische Verlängerung nur mit kurzer Kündigungsfrist und einem Gespräch über die Zahlen davor.

Sollte die Agentur meine Website und mein Google-Konto besitzen?

Nein. Domain, Website, Google-Unternehmensprofil und Google-Ads-Konto gehören der Praxis, die Agentur ist als Verwalter eingetragen. Sonst verliert die Praxis bei einem Wechsel Bewertungen, Platz in der Karte und Website. Das gehört schriftlich in den Vertrag.

Was ist Gebietsschutz bei einer Marketing-Agentur?

Die Zusage, nur eine Praxis je Bezirk oder Postleitzahlen-Gebiet zu betreuen. In der Google-Karte gibt es für eine Behandlung drei Plätze; eine Agentur mit zwei Praxen im selben Bezirk muss sich entscheiden, wem sie den ersten gibt. Gebietsschutz gehört schriftlich in den Vertrag.

Fazit

Eine Werbeagentur für Zahnärzte erkennen Sie an acht Antworten und nicht an ihrer Website, und die erste entscheidet: Wer in Anfragen und Terminen misst, arbeitet in Anfragen und Terminen. Gebietsschutz, Werbebudget direkt an Google, Zugänge bei der Praxis und ein Ausstieg bei ausbleibenden Anfragen gehören schriftlich in den Vertrag. Eine Agentur, die alle acht Fragen offen beantwortet, ist selten. Stellen Sie sie uns.

Wo steht Ihre Praxis heute?

Der Praxis-Check zeigt Ihnen in zwei Minuten, was eine Agentur bei Ihrer Praxis als Erstes finden würde: wo Sie bei Google stehen, welche Behandlungen in Ihrem Bezirk gesucht werden und was als Erstes zu tun ist. Sie beantworten sechs Fragen, wir prüfen Ihre Sichtbarkeit und schicken Ihnen Ihren Marketing-Plan.

Zum Praxis-Check

Kostenfrei · 2 Minuten

David Fiegel

David Fiegel

Gründer DoktorLeads

Baut mit seinem Team die Patientengewinnung für Zahnarztpraxen im DACH-Raum: Website, Google Ads, Sichtbarkeit bei Google und Bewerberportal aus einer Hand.

Zum Praxis-Check

Weiterlesen