Angstpatienten als Zielgruppe: die Nische, die Praxen übersehen

Daniel Walter · Ihr fester Ansprechpartner, DoktorLeads

Angstpatienten sind für eine Zahnarztpraxis eine Zielgruppe, die in fast jeder Stadt gesucht wird und in fast jeder Stadt nur von einer Praxis angesprochen wird. Wer "Zahnarzt Angstpatienten" plus Stadt bei Google eintippt, findet eine Praxis mit einer eigenen Seite dazu und neun, die das Thema nicht erwähnen.
Das ist ungewöhnlich, weil es sich um eine große Gruppe handelt: Menschen, die den Zahnarztbesuch seit Jahren aufschieben, die nur bei Schmerzen kommen oder gar nicht, und die genau deshalb in der Regel einen hohen Behandlungsbedarf haben. Dieser Artikel ist kein Patienten-Ratgeber. Er erklärt einem Praxisinhaber, was diese Zielgruppe ausmacht, warum sie eine Positionierung ist und kein Zusatzangebot, was die Praxis ihr bieten muss, wie die Seite dafür aufgebaut ist, was das Heilmittelwerbegesetz erlaubt, was das Team leisten muss und wann die Positionierung nicht passt.
Das Wichtigste in Kürze
- "Zahnarzt Angstpatienten" plus Stadt ist in fast jeder Stadt eine eigene Suche mit eigener Karte und eigener Liste. In den meisten Städten steht dort eine einzige Praxis mit einer einzigen Seite auf Platz 1.
- Angstpatienten kommen spät, oft mit hohem Behandlungsbedarf, und sie bleiben einer Praxis, die sie gut behandelt hat, in der Regel lange treu. Das macht die Zielgruppe für den Honorarumsatz wertvoll.
- Die Positionierung braucht vier Dinge: einen Ablauf für den ersten Termin ohne Behandlung, eine Antwort auf die Frage nach Sedierung oder Narkose (ehrlich, auch wenn sie "nein" lautet), ein Team, das den Umgang kennt, und eine eigene Seite, die all das in normaler Sprache beschreibt.
- Das Heilmittelwerbegesetz erlaubt die sachliche Beschreibung des Ablaufs. "Angstfrei", "garantiert schmerzlos" und Angstwerbung sind nicht erlaubt.
- Gemessen wird an Anfragen über die Angstpatienten-Seite, am Anteil der Patienten, die nach dem Erstgespräch zur Behandlung kommen, und daran, wie viele nach einem Jahr noch in der Praxis sind.
- Nicht jede Praxis passt: Eine Praxis, die auf kurze Termine und hohen Durchsatz eingerichtet ist, kann die Zielgruppe nicht bedienen. Dann besser lassen.
Warum die Suche in jeder Stadt eine eigene ist
Die Suche nach einem Zahnarzt für Angstpatienten ist in jeder Stadt eine eigene, weil Google dafür eine eigene Karte und eine eigene Liste zeigt, und weil die Praxen, die dort stehen, meist mit einer einzigen Seite dort hingekommen sind.
Wer die Suche in fünf Städten ausprobiert, sieht fünfmal dasselbe Bild: eine Praxis mit einer Seite "Zahnarzt für Angstpatienten" ganz oben, dahinter Praxen, die das Wort irgendwo im Text haben, und dann allgemeine Ratgeber. Die Praxis oben hat in der Regel kein aufwendiges Marketing, sie hat eine Seite, die die Suche beantwortet, und sie hat das Wort "Angstpatienten" im Google-Profil unter den Leistungen. Das reicht in den meisten Städten für Platz 1, weil niemand sonst es tut.
Für einen Inhaber heißt das: Die Nische ist offen, und der Aufwand, sie zu besetzen, ist eine Seite und ein Ablauf. Wie eine Praxis in Karte und Liste kommt, steht im Artikel Als Zahnarzt bei Google gefunden werden. Ob in Ihrem Bezirk danach gesucht wird und ob dort schon jemand steht, zeigt der Praxis-Check.
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Wer Angstpatienten sind und warum sie für den Honorarumsatz zählen
Angstpatienten sind Menschen, die den Zahnarztbesuch aus Angst aufschieben, oft über Jahre, und sie zählen für den Honorarumsatz, weil sie in der Regel mit hohem Behandlungsbedarf kommen und einer Praxis, die sie gut behandelt hat, lange treu bleiben.
Die Gruppe reicht von Menschen mit einem unguten Gefühl bis zu Menschen mit einer ausgeprägten Angst, die jahrelang keinen Zahnarzt gesehen haben. Für die Positionierung ist der zweite Teil interessant: Wer nach "Zahnarzt Angstpatienten" sucht, hat die Entscheidung, etwas zu tun, gerade getroffen, und er sucht eine Praxis, die ihm sagt, dass sie mit ihm umgehen kann. Er vergleicht nicht Preise. Er vergleicht, wer ihm den ersten Schritt leicht macht.
Was er mitbringt, ist in der Regel ein Befund, der über Jahre gewachsen ist: mehrere Füllungen, Parodontitis, fehlende Zähne, Zahnersatz. Aus einem Angstpatienten, der bleibt, entsteht über zwei bis drei Jahre eine Behandlungsfolge, die den Honorarumsatz je Stunde deutlich über dem eines Kontrollpatienten hält. Und wer die erste Behandlung ohne schlechte Erfahrung hinter sich hat, wechselt die Praxis so gut wie nie mehr. Wie der Honorarumsatz je Stunde berechnet wird, steht im Artikel Kennzahlen der Zahnarztpraxis.
Praxis-Check
Wird in Ihrem Bezirk nach einem Zahnarzt für Angstpatienten gesucht? In 2 Minuten sehen Sie, welche Behandlungen und Zielgruppen in Ihrem Bezirk gesucht werden, wer dort schon steht und was als Erstes zu tun ist.
Was die Praxis der Zielgruppe bieten muss
Eine Praxis, die Angstpatienten anspricht, muss vier Dinge haben, bevor sie die Seite anlegt: einen ersten Termin ohne Behandlung, eine ehrliche Antwort zu Sedierung und Narkose, ein Team, das den Umgang kennt, und Zeit im Kalender.
Der erste Termin ohne Behandlung. Ein Gespräch von 30 Minuten, im Sprechzimmer oder im Behandlungszimmer ohne Instrumente auf dem Tablett. Der Patient erzählt, was ihm Angst macht, der Behandler erklärt, wie ein Termin bei ihm abläuft, beide vereinbaren ein Stopp-Zeichen. Wenn der Patient möchte, ein Blick in den Mund, sonst nicht. Dieser Termin hat einen eigenen Namen ("Kennenlerntermin") und ist online buchbar, weil ein Angstpatient nicht gern anruft.
Die ehrliche Antwort. Die häufigste Frage ist die nach Sedierung, Lachgas oder Vollnarkose. Manche Praxen bieten das an, mit einem Anästhesisten oder in Zusammenarbeit mit einer Klinik, viele nicht. Beides ist in Ordnung. Nicht in Ordnung ist eine Seite, die es andeutet, ohne dass die Praxis es hat. Was die Praxis anbietet, steht auf der Seite in einem Satz, ohne Versprechen, wie sich die Behandlung anfühlt, weil das Heilmittelwerbegesetz das nicht erlaubt und weil ein enttäuschter Angstpatient nicht wiederkommt.
Das Team. Der Empfang weiß, dass ein Anruf oder eine Buchung über die Angstpatienten-Seite länger dauert. Die Assistenz kennt das Stopp-Zeichen. Der Behandler erklärt jeden Schritt, bevor er ihn macht. Das ist keine Ausbildung, das ist eine Absprache im Team, die einmal getroffen und dann eingehalten wird.
Zeit im Kalender. Termine für Angstpatienten sind länger und werden nicht in die Lücke zwischen zwei Kontrollen gequetscht. Eine Praxis, die auf kurze Termine und hohen Durchsatz eingerichtet ist, kann das nicht leisten, und für sie ist die Positionierung die falsche. Das ist der wichtigste Satz dieses Artikels: Erst der Ablauf, dann die Seite.
Der Kennenlerntermin im Praxisalltag
Der Kennenlerntermin steht im Kalender wie jeder andere Termin, mit festem Namen, fester Länge und einem festen Platz in der Woche, damit er nicht in der Lücke zwischen zwei Kontrollen landet.
Bewährt hat sich ein fester Block, zum Beispiel Dienstag und Donnerstag zwischen 14 und 16 Uhr, mit Terminen von 30 Minuten. Der Block ist online buchbar und heißt "Kennenlerntermin für Angstpatienten", damit der Patient beim Buchen sieht, dass er das Richtige gewählt hat. Der Empfang bekommt bei jeder Buchung eine Nachricht und ruft nicht an; ein Angstpatient, der online gebucht hat, will nicht angerufen werden. Stattdessen eine kurze SMS oder E-Mail: "Ihr Termin steht. Bringen Sie nichts mit, wir sprechen nur."
Der Termin selbst wird nicht abgerechnet oder nur als Beratung, und das ist eine bewusste Entscheidung: Er ist die Investition, aus der die Behandlungsfolge der nächsten Jahre entsteht. Wer den Termin abrechnen muss, damit er sich lohnt, hat die Zielgruppe falsch verstanden. Wie die Online-Buchung dafür eingerichtet wird, steht im Artikel Online-Terminbuchung für die Zahnarztpraxis, der am 10.09. erscheint.
Wie die Seite für Angstpatienten aufgebaut ist
Die Seite für Angstpatienten ist eine Behandlungsseite wie jede andere, mit einem Unterschied: Sie beantwortet zuerst die Frage, was beim ersten Besuch passiert, und erst danach, was die Praxis kann.
Der Aufbau, in dieser Reihenfolge:
Ein Satz, der die Suche beantwortet. "Sie haben lange keinen Zahnarzt gesehen und wollen das ändern. Der erste Termin bei uns ist ein Gespräch, keine Behandlung."
Wie der erste Termin abläuft. Schritt für Schritt, mit Zeitangabe, mit dem Satz, dass nichts passiert, was nicht vorher besprochen wurde.
Was die Praxis anbietet. Sedierung, Lachgas, Narkose, wenn vorhanden, mit einem Satz zu den Voraussetzungen. Wenn nicht vorhanden: der Satz, dass die Praxis mit Aufklärung, Zeit und einem festen Behandler arbeitet.
Wer behandelt. Foto, Name, ein Satz, warum dieser Behandler Angstpatienten übernimmt. Keine Fachbegriffe.
Fotos aus der Praxis. Das Sprechzimmer, der Empfang, das Behandlungszimmer aus Patientensicht. Keine Instrumente in Großaufnahme.
Fragen und Antworten. Die Fragen, die Google unter der Suche zeigt: Was machen Zahnärzte bei Angstpatienten? Was übernimmt die Krankenkasse? Braucht es ein Gutachten für eine Narkose? Was passiert bei einer Panikattacke im Stuhl? Jede in drei Sätzen, ohne Versprechen.
Der Weg zum Kennenlerntermin. Online buchbar, ohne Telefon, mit dem Hinweis, dass die Praxis sich per E-Mail oder SMS meldet, wenn der Patient das möchte.
Dazu gehört das Google-Unternehmensprofil: "Behandlung von Angstpatienten" als Leistung eintragen, ein Beitrag dazu, und in den Antworten auf Bewertungen das Wort verwenden, wenn ein Patient es selbst geschrieben hat. Wie die Seite technisch aufgebaut ist, steht im Artikel Homepage für Zahnärzte, wie das Profil gepflegt wird im Artikel Google-Unternehmensprofil für Zahnärzte.
Was das Heilmittelwerbegesetz erlaubt
Das Heilmittelwerbegesetz erlaubt auf der Angstpatienten-Seite die sachliche Beschreibung des Ablaufs und der Angebote, und es verbietet Aussagen, die einen Erfolg versprechen, mit Angst werben oder ein Erlebnis garantieren.
Erlaubt ist in der Regel: "Der erste Termin ist ein Gespräch." "Wir arbeiten mit einem festen Behandler und vereinbaren ein Stopp-Zeichen." "Wir bieten eine Behandlung in Sedierung an; die Voraussetzungen besprechen wir im Gespräch." "Wir nehmen uns mehr Zeit." Nicht erlaubt ist in der Regel: "angstfrei", "garantiert schmerzlos", "Sie spüren nichts", "endlich wieder lachen" mit Vorher-Nachher-Bild, "Angst vor dem Zahnarzt? Jeder Tag ohne Behandlung schadet Ihren Zähnen" (Angstwerbung). Bewertungen von Patienten dürfen zitiert werden, wenn der Patient eingewilligt hat und die Bewertung keine Erfolgsversprechen enthält.
Die Faustregel gilt wie überall: Was der Behandler im Aufklärungsgespräch sagen würde, darf auf die Seite. Was ein Verkäufer sagen würde, nicht. Das Wort "Angstpatienten" selbst ist als Beschreibung der Zielgruppe zulässig; die Bezeichnung als Spezialisierung oder Schwerpunkt richtet sich nach der Berufsordnung der jeweiligen Kammer. Was erlaubt ist, mit Beispielen, steht im Artikel Werbung für Zahnärzte. Das hier ist eine Einordnung aus der Praxis, keine Rechtsberatung.
Woran sich die Positionierung misst
Die Positionierung misst sich an drei Zahlen: Anfragen über die Angstpatienten-Seite, Anteil der Kennenlerntermine, aus denen eine Behandlung wird, und Anteil dieser Patienten, die nach einem Jahr noch in der Praxis sind.
Anfragen über die Seite. Der Kennenlerntermin hat einen eigenen Buchungslink und eine eigene Telefonnummer, die mitzählt. So sieht die Praxis nach drei Monaten, ob die Seite gefunden wird. Ist sie in der Karte und in der Liste zu sehen und kommen keine Anfragen, fehlt meist der Punkt 1 der Seite: der Satz, der die Suche beantwortet.
Kennenlerntermin zu Behandlung. Wer nach dem Gespräch einen Behandlungstermin bucht, hat Vertrauen gefasst. Liegt die Quote niedrig, liegt es am Gespräch, nicht an der Seite. Dann sieht sich der Behandler an, was er im Gespräch sagt und wie viel Zeit er hat.
Patienten nach einem Jahr. Das ist die Zahl, die den Wert der Zielgruppe zeigt. Angstpatienten, die bleiben, kommen zur Kontrolle, zur Zahnreinigung, zum Zahnersatz. Die Recall-Quote dieser Gruppe ist in der Regel höher als die der Gesamtpraxis, wenn der erste Termin gut war. Wie der Recall dafür läuft, steht im Artikel Recall in der Zahnarztpraxis.
Wann die Positionierung nicht passt
Die Positionierung auf Angstpatienten passt nicht zu jeder Praxis, und sie passt vor allem dann nicht, wenn die Praxis auf kurze Termine, hohen Durchsatz oder eine andere Nische eingerichtet ist.
Drei Fälle, in denen die Praxis besser bei ihrem jetzigen Aufbau bleibt: Erstens die Praxis mit vollem Kalender und kurzen Takten, die keine 30-Minuten-Gespräche ohne Abrechnung unterbringt. Zweitens die Praxis, die sich bereits auf Implantologie, Kieferorthopädie oder Ästhetik positioniert hat und deren Auftritt darauf ausgerichtet ist; zwei Positionierungen auf einer Website verwässern beide. Drittens die Praxis, in der der Behandler die Zielgruppe nicht mag. Das klingt hart, ist aber der häufigste Grund, warum Angstpatienten-Seiten Anfragen bringen und keine Patienten: Der Behandler hat die Seite, weil die Agentur sie vorgeschlagen hat, und im Stuhl merkt der Patient in zwei Minuten, dass er hier nicht willkommen ist.
Für alle anderen, vor allem für Praxen in Bezirken, in denen Patienten spät kommen (Akut-Bezirke) oder in denen der Wettbewerb um die üblichen Behandlungen dicht ist, ist die Nische eine der wenigen, die offen sind. Welche Behandlung und welche Zielgruppe zu welchem Bezirk passt, steht im Artikel Privatpatienten gewinnen.
Wie wir bei DoktorLeads mit der Nische umgehen
Bei DoktorLeads sehen wir uns die Nische im Praxis-Check an, weil sie in vielen Bezirken die einzige Suche mit Volumen ist, für die noch niemand steht.
Wir prüfen, ob in Ihrem Bezirk danach gesucht wird und wer dort heute in Karte und Liste steht. Passt es, setzen wir die Seite mit dem Behandler auf, richten den Kennenlerntermin mit Online-Buchung ein, tragen die Leistung ins Google-Profil ein und zählen die Anfragen im Cockpit. Was wir nicht tun: die Seite anlegen, bevor der Ablauf in der Praxis steht. Wir haben Praxen davon abgeraten, und das war richtig so. Was wir insgesamt tun, steht auf den Seiten SEO für Zahnärzte und Zahnarzt-Marketing.
Häufige Fragen
Was machen Zahnärzte bei Angstpatienten?
Praxen, die sich auf Angstpatienten eingestellt haben, bieten in der Regel einen ersten Termin als Gespräch ohne Behandlung, erklären jeden Schritt vorher, vereinbaren ein Stopp-Zeichen und planen längere Termine. Manche bieten zusätzlich Sedierung, Lachgas oder Narkose an, andere nicht. Was die einzelne Praxis anbietet, steht auf ihrer Seite.
Was übernimmt die Krankenkasse bei Angstpatienten beim Zahnarzt?
Die Behandlung selbst wird wie bei jedem Patienten nach den üblichen Regeln abgerechnet. Ob und wann die Kasse eine Narkose übernimmt, hängt von medizinischen Voraussetzungen ab, die die Praxis im Gespräch klärt und die Kasse im Einzelfall prüft. Eine Praxis sollte dazu auf der Seite keine Zusage machen, nur den Hinweis, dass es im Gespräch geklärt wird.
Lohnt sich die Positionierung auf Angstpatienten für eine Zahnarztpraxis?
In vielen Bezirken ja, weil die Suche in fast jeder Stadt eine eigene ist und meist nur eine Praxis sie besetzt. Angstpatienten kommen mit hohem Behandlungsbedarf und bleiben lange. Voraussetzung ist der Ablauf: erster Termin als Gespräch, ehrliche Antwort zu Sedierung, ein Team, das den Umgang kennt, Zeit im Kalender.
Darf eine Praxis mit "Zahnarzt für Angstpatienten" werben?
Die Beschreibung der Zielgruppe und des Ablaufs ist in der Regel erlaubt. Nicht erlaubt sind Erfolgsversprechen wie "angstfrei" oder "garantiert schmerzlos", Angstwerbung und Vorher-Nachher-Bilder mit Werbecharakter. Ob die Bezeichnung als Schwerpunkt geführt werden darf, regelt die Berufsordnung der Kammer. Einordnung aus der Praxis, keine Rechtsberatung.
Was gehört auf die Seite für Angstpatienten?
Ein Satz, der die Suche beantwortet, der Ablauf des ersten Termins, was die Praxis anbietet und was nicht, wer behandelt, Fotos aus Patientensicht, die Fragen aus der Google-Suche mit Antworten und ein online buchbarer Kennenlerntermin. Dazu die Leistung im Google-Unternehmensprofil.
Wann sollte eine Praxis die Positionierung lassen?
Wenn sie auf kurze Termine und hohen Durchsatz eingerichtet ist, wenn sie schon eine andere Positionierung hat oder wenn der Behandler die Zielgruppe nicht mag. Eine Seite ohne den passenden Ablauf bringt Anfragen, die beim ersten Besuch enttäuscht werden.
Fazit
Angstpatienten sind eine Zielgruppe, die in fast jeder Stadt gesucht und fast nirgends angesprochen wird, und die Praxis, die es tut, steht mit einer Seite oft allein in der Karte. Die Seite ist der leichte Teil. Der schwere ist der Ablauf dahinter: ein erster Termin ohne Behandlung, eine ehrliche Antwort zu Sedierung, ein Team, das mitzieht, und Zeit im Kalender. Wer das hat, gewinnt Patienten, die lange bleiben. Wer es nicht hat, lässt die Seite besser weg.
Wo steht Ihre Praxis heute?
Der Praxis-Check zeigt Ihnen in zwei Minuten, welche Behandlungen und Zielgruppen in Ihrem Bezirk gesucht werden, wer dort schon steht und was als Erstes zu tun ist. Sie beantworten sechs Fragen, wir prüfen Ihre Sichtbarkeit und schicken Ihnen Ihren Marketing-Plan.
Kostenfrei · 2 Minuten

Daniel Walter
Ihr fester Ansprechpartner, DoktorLeads
Ist für Praxen da, vom Praxis-Check bis zur vollen Praxis, und begleitet die Zusammenarbeit von der ersten Anfrage bis zum Quartalsgespräch.
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